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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
Entstehung
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306
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306 Die Frühjahrssession des Reichstages 1884.

nannte, will die Staatsregierung jedesmal beurteilen,ob das Unternehmen ein richtiges ist und ein Gedeihenin Aussicht stellt; bei diesem System überlassen wir demHandel, dem Privatmann die Wahl, und wenn wirsehen, daß der Baum Wurzel schlägt, anwächst und ge-deiht und den Schutz des Reiches anrust, so stehen wirihm bei, und ich sehe auch nicht ein, wie wir ihm dasrechtmäßig versagen können.

Ich bedauere, daß mein Gesundheitszustand imAugenblick mir nicht gestattet, meinen Auslassungen dieAusdehnung zu geben, die der Wichtigkeit der Sacheund meinen eigenen Wünschen entspricht; ich befindemich aber leider in den letzten Tagen nicht so, wie iches im Interesse der Geschäfte wünschen möchte, und des-wegen bitte ich, meine Mitteilungen, soweit ich sie ge-geben habe, mit Nachsicht aufzunehmen.

Ich kann meinen Wunsch nicht wiederholen, daßjetzt noch Dinge beschlossen werden möchten; es würdeauch zu nichts führen. Den Beschluß, jetzt nicht zu be-schließen, welchen die Vertreter Ihrer Fraktionen aus-drücklich kundgegeben haben, konnte ich schon aus derliterarischen Art der Kommissionsverhandlungen entnehmen.Wenn man dort gleich einen Aufschub von 8 Tagenzuerst in Aussicht nahm und dann wieder einen von8 Tagen beantragte und dann, anstatt am Dienstagdie Beratung fortzusetzen, sie auf den Freitag verschob— nun, meine Herren, ich bin Diplomat genug, unidiese Sprache zu verstehen. (Heiterkeit.) Es heißt also:Sie wollen in dieser Session die Vorlage nicht weiterberaten, und ich muß mir daher Vorbehalten, wenn iches erlebe und im Amte bin, sie in der nächsten Sessionwieder vorzubringen. Ich nehme also nicht für immer