Keine Konkurrenz der freien Versicherung. 191
ordentlich viel kostspieliger werden, wenn sie sich nichtauf das Ganze erstreckte. Die Verwaltung jeder einzelnenGenossenschaft würde kostspieliger werden, wenn sie einenbeliebigen Unfall ihrerseits in parto« übernehmen könntefür eigene Versicherung. Ich würde darin eine Lähmungsehen für das Gedeihen, die die Aufrichtigkeit, die Wirk-samkeit unserer Probe, die wir machen, in Zweifel stellenwürde, und die ich für gefährlich halte.
Ich würde nicht glauben, wenn ich auch alle dieseSachen der Spezialberatung Vorbehalte, der Meinung derverbündeten Regierungen zu präjudizieren, wenn ich esausspreche, daß ich meiner Ueberzeugung nach nur füreine exklusive einheitliche Versicherung stimmen kann ohneKonkurrenz der freien Versicherung. Ich kann mein Be-dauern darüber nicht unterdrücken, daß wir, um etwaszustande zu bringen, in der Krankenversicherungsfragediese Konzession haben machen müssen. Indessen das istjetzt gütiges Recht, darüber läßt sich weiter nicht streiten,und ich füge mich ohne weiteres dem, was besteht. Aberich möchte diese Schwächung der Institution, die in derBeschränkung der Teilnahme eben liegt, doch nicht weiteransdehnen.
Der Herr Abgeordnete Bamberger sagt, dies seikeine gewissenhafte Gesetzgebung. Ja, warum treibt ihnsein Gewissen denn nicht, sie anders zu machen durch seineAnträge? Diese Anklage ist ebenfalls eine ungerechte. Siekönnen vielleicht sagen: es ist eine unpraktische Gesetz-gebung, es ist eine ungangbare Gesetzgebung; aber vonHalls aus uns anzuklagen, daß wir gewissenlos wären,indem lvir sie Vorbringen, das ist gerade das Gegenteilvon dein, was der Fall ist. Uns treibt nur unser Ge-wissen. Wir welligen Leute, die wir jetzt die verbündeten