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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
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174 Die Frühjahrssession des Reichstages 1884.

Haupt kein Parteimanu und kein Pärteikämpfer — undwenn ich in dergleichen verfalle, so kommt das davon,weil der Widerspruch gegen mich immer vom Partei-standpuukte geführt wird; deshalb muß ich notwendiger-weise mich auf diese Basis stellen. Meine Befürchtungfür die Zukunft ist, daß das Deutsche Reich, das dieverbündeten Fürsten und Freien Städte, das das Heerund das die preußische Dynastie geschaffen haben, wennmir die Unterstützung des Parlaments, deren wir be-dürfen, nicht erreichen können, wenn sie überhaupt nichtzu haben ist, für niemand und für keine Seite ini vollenMaße einer Majorität, — daß das Deutsche Reich wirk-lich Gefahr läuft, daß es durch Reden und Presse, durchNichtvertrauen wieder auseinanderfalle, oder wenigstensdoch in seinen Bestandteilen so locker werde, daß keinesehr großen europäischen Krisen dazu gehören, um demBau, auf dem Sie Kämpfe ausführeu, als ob Sie aufFelsengrund, der in der Natur gewachsen ist, ständen— Risse und Erschütterungen beizubriugen. Ich hoffemeinerseits, die Verwirklichung dieser meiner Befürchtungnicht zu erleben. Aber wir sind, wenn wir auf dieseWeise fortfahren mit dieser Leidenschaftlichkeit der Partei-kümpfe untereinander, mit dieser Zerrissenheit der Parteien,auf dem besten Wege, den zementierten Bau, den dieThaten unseres Heeres und die Politik unseres Kaisersgeschaffen haben, zu erschüttern; wenn wir ihn auchnicht zertrümmern, so schwächen wir ihn doch in einerWeise, daß er die imponierende Stellung, die er jetzt inEuropa hat, und das Vertrauen verliert, (sehr wahr!rechts) und ich kann nicht unterlassen, meine warnendeStimme vor der Fortsetzung dieses Krieges zu erheben.Ich werde ja nicht mehr lange dazu im stände sein; denn