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mit solchen Einwendungen kommen Sie mir nicht! Prin-zipiell war er mein Freund, thatsächlich mein Gegner;eins schloß das andere nicht aus; er hat mich gelobt,aber bekämpft, und wenn mich einer unter den größtenLobeserhebungen auf der politischen Mensur über denHaufen sticht, so kann ich ihm natürlich nicht dankbarsein. (Heiterkeit rechts.)
Sodann hat der Herr Abgeordnete — und da habeich seine sonst so schlagende Hermeneutik der Entwickelungder Ideen vermißt — er hat mir vorgeworfen, daß ichdas selbst gesagt hätte: wenn es sich nur um eine Bei-leidsbezeugung gehandelt hätte, also um das reinMenschliche, dann würde ich gar nichts gethan haben.Das wäre aber gerade der Fall. Daß zufällig nochmit ein paar Worten eine scharfe Kritik meiner undder kaiserlichen, der Regierungspolitik, interpoliert war,das ändere ja an dem allgemein Menschlichen, an demrein Menschlichen gar nichts. Für den Herrn Abgeord-neten mag die Politik, die Opposition, die Verurteilungdes Gegners zu den Erfordernissen des „allgemein Mensch-lichen" und des „Herzens" gehören; ich habe dieses Ge-biet der Gemütlichkeit so weit nicht ausgedehnt; geradedas Künstliche dieses Zusatzes, eingeflochten in die Bei-leidsbezeugung, das gab ihr ja erst die politische Be-deutung. Der Herr Abgeordnete scheint mir nicht mitder Aufmerksamkeit, mit der ich ihm zugehört habe,meiner Verlesung zugehört zu haben. Darauf habe ichja gerade gesagt, ich würde gar kein Bedenken tragen,wenn dieser über das rein Menschliche hinausgehendepolitische Zusatz nicht gewesen wäre, der für meine hiesigepolitische Stellung, für die Politik und für die Interessendes Reichs nachteilig ist, wenn ich ihn ohne Kritik gehen lasse.