Die Friihiahrssessioii des Reichstages 1884.
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Der Herr Abgeordnete hat mir in demselben tragischenTone vorgeworfen, daß ich dem Toten Lästerung —oder ich weiß nicht was — Nachrufe. Das ist ja garnicht der Fall, — man hat den Toten zitiert gegen michund hat ihn reden lassen; Sie haben Spiritismus ge-spielt mit Laster, mir gegenüber zitiert, als wenn erredete; und wenn Sie glauben, daß Sie mir durch denMund des Toten alle möglichen Injurien sagen können,ohne daß ich darauf reagiere, so irren Sie sich; mögenSie in eigener Person sprechen, oder den toten Freundgegen mich reden lassen, das ist mir völlig einerlei.
Der Herr Abgeordnete hat ferner den Gedanken,daß ein Volk mit dem andern von Parlament zu Par-lament in politischen Verkehr treten könne, als einen„verrückten" bezeichnet. Ich habe mich so stark nicht aus-drücken wollen, weil ich mir nicht ganz klar war, obnicht bei den ganz zweifellosen Aeußerungen, die ichdarüber in der Presse gelesen habe, irgend jemand beteiligtsein könnte, den mit einem so harten Worte zu kränkenmir meine amtliche Stellung verbietet; aber ich erinneremich noch sehr genau — und alle die Herren, die hiersitzen, werden es gelesen haben —, daß in Berliner-Blättern, die keiner anderen Partei als der fortschritt-lichen angehört haben können, die Klage darüber stand,daß die richtigen Mittel des Völkerverkehrs von Parla-ment zu Parlament noch nicht gefunden wären, — habe ichmich darin getäuscht? hat mich auch darin mein Gedächtnisverlassen? — Wenn der Herr Abgeordnete aber dieseszngeben muß, dann bitte ich, daß er in seinem Namendie „verrückten" Zeitungen, die das geschrieben haben,desavouiert. — Ich bin im stände, sie vorzulegen, nurim Augenblick nicht. — Man hat über die Sache seit