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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
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Die Frühjahrssession des Reichstages 1884.

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um dem Tadel und der Opposition gegen mich einennur um so stärkeren Nachdruck zu geben, indem mansagt: ich bin ja gar nicht der Feind dieses Mannes, ichbin sein Freund, ich bin gar nicht blind für seine gutenEigenschaften, aber so übel wie er sich anfführt, da mußselbst ich, sein Freund gegen ihn auftreten; wenn ichsein Feind wäre, so wäre mein Zeugnis verdächtig, aberweil ich sein Freund und Anhänger bin, so wird meineOpposition viel mehr Gewicht haben. Das war die Po-litik, die wir von der Seite hier auch erlebt haben; mangetraute sich noch nicht, sich offen von mir loszusagen;es wurde auch bei den Wahlreden immer eine gewisseAnhänglichkeit und Freundschaft mit mir zur Schau ge-stellt. Das Publikum war früher noch nicht reif, ineine Verurteilung meiner Persönlichkeit so vollständig einzu-stimmen, wie bei den letzten Wahlen; deshalb bedurfteman noch des Scheines, als wenn man mit mir be-freundet wäre. Aber das konnte doch höchstens denVorwurf, den ich Lasker nie gemacht habe, den Vorwurfder Doppelzüngigkeit, gegen ihn involvieren, und vondem spreche ich ihn ganz frei; er hatte nur je nach seinerJmpressionabilität nicht mehr am Donnerstag denselbenEindruck wie am Montag, und wenn er gefragt wurdeund feine Meinung gehört wurde, so sah er die Sachegünstiger an, als wenn er nicht gefragt wurde; er warimpressionabel im höchsten Grade und deshalb nichtimmer gleich. Aber daß ich mich daran kehren sollte,deshalb meine eigene politische Ehre und Würde in dieSchanze schlagen sollte, weil der verstorbene Lasker unterUmständen nach dem Zeugnis von Paul Lindau vonAnhänglichkeit zu mir gesprochen hat, — da verkennenSie den Ernst der politischen Stellung, die ich einnehme;