Druckschrift 
13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
Entstehung
Seite
149
Einzelbild herunterladen
 

Politik am Grabe Laskers.

14 !)

Amerikanern dies in keiner Weise übel und habe niedaran geglaubt, daß irgend ein Stich, eine Maliee gegenmich und die kaiserliche Politik, daß der Tadel desKaisers und seiner Politik, der objektiv darin liegt, vonirgend einem Amerikaner je beabsichtigt worden wäre;sie haben eben nicht gewußt, wer und was Herr Laskerwar. Ich beklage mich also nicht oder vielmehr ichhätte, wenn es sich bloß um meine Auffassung der aus-wärtigen Politik handelte und der Beziehungen zu Amerika,von dieser ganzen Sache gar keine Notiz genommen.

Nun kam aber dazu, daß die Parteigenossen desverstorbenen Abgeordneten Lasker zu derselben Zeit dasPrivilegium, welches ihnen die Stellung am Grabe einesFreundes gab, in einer so maßlosen Weise in der Presseausbeuteten unter Umständen, wo ein Widerspruch, eineKritik dem tief in unseren Herzen stehendeilcts inortuis uim bono" widersprach das haben sie ausgenutztin einer wucherischen Weise (Unruhe links und Rufe:Pfui!) um nun auch, wo . . . Meine Herren (nachlinks), wer daPfui" sagt, beleidigt mich in einerich will es nicht anders charakterisieren, wie unhöflichenWeise. Er wird vielleicht auch die Freundlichkeit haben,sich zu nennen, sonst rufe ich gegen ihn das Pfui derVerachtung, die mich gegen jeden anonymen Beschimpferbeseelt. (Bravo! rechts.)Pfui!" hätten Sie sagensollen, wie Sie am Grabe des Verstorbenen Politikgetrieben haben. (Bewegung.)

Das politische Vermögen, das der Abgeordnete Las-ker hinterließ, kam ja notwendig seinen Parteigenossen ich spreche natürlich nicht von den Anwesenden hierzu gute. Dieses Vermögen also nach Möglichkeit zu ver-größern, aufzubauschen, das war ein ganz natürliches