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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
Entstehung
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146 Die Frühjahrssession des Reichstages 1884.

anerkannt haben würden. Die Thatsache, daß wir unsjeder Mitwirkung geweigert haben, daß wir nicht ohneVerdienst darum sind, daß dergleichen Versuche thatsäch-lich unterblieben, hat nicht verfehlt, einen dauernd gün-stigen Eindruck in Amerika zu Gunsten einer Regierunghervorzurufen, die damals nicht für eine liberale, kaumfür einefreisinnige" galt. Aber auch so lange ich nach-her Minister gewesen bin, habe ich wahrnehmen können,daß unsere Beziehungen zu Amerika immer vortrefflichewaren. Nach den großen Kriegen von 1866 und 1870habe ich vielfache Beweise von Sympathien von dort be-kommen, nicht nur für Preußen, für die EntwickelungDeutschlands im allgemeinen und nicht nur von denDeutschen dort, sondern auch für meine Person undmeine Politik viele schmeichelhafte Beweise von Wohl-wollen. Und bekannt ist, daß beispielsweise im fran-zösischen Kriege die deutschen Interessen durch die ameri-kanische Gesandtschaft in Paris vertreten wurden, mitviel Erfolg und mit vieler Wärme vertreten wurden.Ich kann also wohl sagen, daß vom Anfänge meinesMinisteriums bis auf den heutigen Tag nichts geschehenist, um die gegenseitigen Beziehungen zu trüben, unddaß ich ihnen noch heute dieselbe Kraft und Innigkeitzuschreibe, die ich bei meinem Amtsantritt vorgefundenhabe, und daß diese Vorgänge, über die ich augenblick-lich spreche, ganz ohne Einfluß darauf sind und bleibenwerden.

Ich habe in der Annahme der sogenannten Las-kerschen Resolution von seiten des amerikanischen Re-präsentantenhauses von Hause aus nichts anderes gesehen,als einen Ausdruck des Wohlwollens der Amerikanerfür Deutschland, und zwar eines von mir seit lange ge-