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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
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138 Die Reichstagssession von 1882 83 . ^

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liegen ja die Anträge der einzelnen Regierungen vor.Dieselben werden aber mit großer Beschleunigung sich j

nicht verwirklichen lassen, einmal, weil die Negierungen ?

über keine Geldmittel verfügen, die nicht an die Be- '

willigung von in der Regel zwei parlamentarischen Körpern '

gebunden wären, und zweitens, weil die Vorsorge der j

Landesregierungen sich wahrscheinlich mehr auf die Er-haltung resp. Wiederherstellung des status c^uo antv derBeschädigten richten wird, was man in früheren Zeitenbei uns in Preußen Netablissementsgelder nannte, nachdem Kriege, wie also beispielsweise an einzelne Beschädigtezur Erhaltung ini Haus- und Nahrungsstande, an Ge- imeinden zur Wiederherstellung ihrer beschädigten Gemeinde- sanlagen, zur Wiederherstellung und notwendigen Ver-besserung der beschädigten Deich- und Uferschutzwerke. s

Dahin sind, soviel ich mich informiert habe, die Bestre- !

bungen der einzelnen Negierungen gerichtet. Es handelt i

sich hier aber noch um etwas andres, um die Linderung j

der augenblicklichen Not, die nach allen uns zu- l

gehenden Nachrichten so groß ist, daß die dafür verfüg- l

baren Mittel bei weitem nicht ausreichen. Seine Majestät >

kann nicht die Absicht haben, mit der erheblichen, aber !

im Vergleich zu dem Schaden immer noch geringfügigenSumme eine durchgreifende, dauernde Linderung der Not- j

stände herbeizuführen, sondern kann nur die Gesinnung ^

der ganzen Nation als Vertreter derselben dahin be- z

thätigen, daß wir alle, daß die gesamte Nation mit der- !

selben Teilnahme wie die nächsten Nachbarn auf dieses s

Unglück eines Teils unsrer Mitbürger sehen.

Aber nichtsdestoweniger ist immerhin die Aufgabe,die durch diese Ordre an mich herantritt, für möglichstschleunige Beförderung, also für eine schleunigere Ver-