Die Vertretung der Massen.
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müsse aktiv einschreiten für die hilfsbedürftigen Klassen.Bei dieser Lage der Sache bin ich doch derjenige, der dieMassen vertritt, und der Abgeordnete derjenige, der auchnicht einmal das Kapital mir gegenüber vertritt; dennich bin kein Feind des Kapitals in den Ansprüchen, aufdie es berechtigt ist. Ich bin weit entfernt, dagegen einefeindliche Fahne zu schwingen, aber ich bin der Meinung,daß die Massen auch ein Recht haben, berücksichtigt zuwerden, und ich kann die Masse in den Wahlmännernin der Majorität des Herrn Abgeordneten in seinemWahlkreise nicht vertreten finden; ich glaube im Gegen-teil, daß der Herr Abgeordnete mit seiner Politik eineMinorität im Lande vertritt, höchstens die Minorität,die in der Beratung der Zollgesetze sich herausstellte, unddie Massen viel mehr auf meiner Seite sind.
Er hat dann meine Erörterung über den Getreidezoll,ich kann kaum sagen angefochten, sondern verurteilt.Nach dem Präambel mußte man glauben, daß eine ver-nichtende Kritik kommen würde; am Ende hat er weiternichts gesagt, als daß der Kornzoll den Landwirten, wennsie keinen Vorteil davon hätten, auch nichts nützt. Ichhabe schon damals gesagt, wie ich ihn befürwortete, derZoll könne Ordnung in unfern Getreidemarkt bringen,daß nicht alles auf den deutschen Markt geworfen wirdund dort lagert, bis es zu unmöglichen Preisen ver-schleudert wird, ehe man sich gezwungen sieht, es wiederzurückzunehmen. Außerdem ist die Not des Landwirtsso groß, daß er auch den kleinen Vorteil, den dieser Zolletwa bringt, nicht verschmäht. Der Zoll, wenn er14 Millionen beträgt und zwar auf 200 Millionen Zentnerunsres Getreideverbrauchs überhaupt sich verteilt, beträgtetiva meiner oberflächlichen Berechnung nach 7 Pfennige