Rat an die Sezessionisten.
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früher geraten, auszutreten, und hätte im Interesse derEinigkeit der nationalliberalen Partei empfohlen, die-jenigen, die vorher austrateu, die jetzt keine Fraktiongebildet haben, zu resorbieren; ich würde im Interesseder Einigkeit thätig gewesen sein. Ich hätte ferner demHerrn Abgeordneten im Interesse der Konsolidierungder Parteien geraten, nicht eine Mittelpartei zu bilden,sondern einfach der Fortschrittspartei beizutreten, der-ermeiner Ueberzeugung nach angehört. Die Unterschiede,die Sie von dort trennen, sind so minimal, daß schonim Interesse der vielen überwiegenden Punkte, die Ihnengemeinschaftlich sind, meines Erachtens Sie dieselbenvergessen könnten. Wir werden vielleicht mit der Zeitdahin kommen, immer kleinere Fraktionen zu bilden,weil ein jeder, dem eine Fraktion zu groß ist für seineGeltung darin, gleich Sezession macht, weil er liebermit Casar der erste in Corfinium (glaube ich) sein will,als in Rom der zweite. Im Interesse der Einigkeit gebeich den Herren noch heute den Rat, sich mit der Fort-schrittspartei zu vereinigen; dann ist die Mannigfaltig-keit der Strahlenbrechung wenigstens um eine vermindert.
Der Herr Abgeordnete hat ferner den Ausdruck„Moloch" bemängelt. Moloch ist ein Götze, der miteinem gewissen Fanatismus angebetet wird; das mußman aber nicht buchstäblich nehmen. Ich nenne „Moloch"heutzutage in der Politik den Dienst einer bestimmtenschädlichen Richtung, die mit einem gewissen Fanatismusbetrieben wird, so wie vom Cobdenklub ein jeder alsFeind oder Narr behandelt wird, der nicht beistimmt.Weiter habe ich nichts sagen wollen. Eine kränkendeBeimessung habe ich nicht beabsichtigt, und der HerrAbgeordnete Bamberger ist in der kämpfenden Dialektik