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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
Entstehung
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118 Die Reichstagssession von 1882—83.

möge durch die Thatsache, daß man statt der Vorlagenimmer das Ministerium persönlich bekämpft, ohne es voreiner großen Anzahl der Wähler offen eingestehen zuwollen. Es wird keine Rede gehalten, auch selbst vondem Herrn Abgeordneten Bamberger nicht, wo nicht amSchluß eine Anerkennung für mich kommt über meineaußerordentlichen Verdienste; das glaubt er seinen Wäh-lern schuldig zu sein. (Heiterkeit.) Aber dann kann er umso schärfer und mit um so giftigeren Pfeilen mich an-greifen; denn er ist ja mein Freund, mein Bewunderer.Er hat ein Buch über mich geschrieben im Jahre 1867,ans das ich stolz bin. Also er ist vielmehr in der Lage,von dieser Stellung aus mich herabzusetzen in der Oef-fentlichkeit, indem er immer sagen kann: ich erkenne jaseine Verdienste an. Aber hier findet wirklich das statt,was der Herr Abgeordnete Richter an irgend einer Stelle,die ich nicht finde, gesagt hat, ich sollte einmal behauptethaben, daß man wahnsinnig sein müsse, um das Geld —(Zuruf links: Minister Lucius!) oder Minister Lucius,nun gut, das ist mein Kollege. Aber vergegenwärtigensich denn die Herren nicht, daß, wenn Sie das an xiecl«lo In lsttrs nehmen, da die Zustimmung der Abgeord-neten zur geschehenen Verwendung vorliegt, daß Sie da-mit denselben Vorwurf der Geisteskrankheit auf die Majo-rität werfen, die dieser Verwendung zugestimmt hat? Daskann unmöglich in Ihrer Absicht liegen. Herr Luciuskann nur Verwendungen gemeint haben, die willkür-lich gemacht würden, ohne Zustimmung gemacht würden.Bloße Vorschläge, bloße Einwilligung in die Beschlüssedes Abgeordnetenhauses über die Verwendung der Gelderkönnen mit dem Worte unmöglich gemeint sein.

Der Herr Abgeordnete Richter hat ferner gesagt.