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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
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Vertreter der deutschen Nation.

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Vertreter, ich will nicht sagen, für den Vertreter derdeutschen Nation zu halten, als jemand, der mit einerschwachen Majorität aus irgend einem Wahlkreis hervor-gegangen ist. Wenn ich der deutschen Nation widerstrebte,dann wäre ich nicht so lange in dieser Stellung, es würdemich wie der Sturmwind hillweggeweht haben; also die-sen meinen Anhalt am deutschen Volke wird mir derHerr Abgeordnete Bamberger nicht nehmen, und seinBaum auf dem Boden wächst nicht an die erste Zweig-teilung des meinigen heran.

Der Herr Abgeordnete Richter hat ferner gesagt:„uns fesselt wahrlich nicht Ehrgeiz an diesen Platz; esgibt viele, die in ihrem Berufe schwere Opfer bringen."Findet das nun Anwendung auf alle diejenigen, derenBeruf hauptsächlich in der Thätigkeit in der Presse be-steht? Von denen bestreite ich, daß sie irgend ein Opferbringen, im Gegenteil, je länger die Sitzung dauert,und je lebhafter sie daran beteiligt sind, desto mehr sindsie in der Lage, sich zugleich mit ihrem Beruf zu befassenund ihn mit mehr Erfolg, mit verdoppelten Kräften undverstärktem Kapital zu betreiben. Allerdings für einegroße Anzahl unter uns, für alle diejenigen, die auchdanir noch, wenn sie aufhören, Abgeordnete zu sein, Ge-schäfte haben, die ihnen am Herzen liegen, die zur Er-haltung ihres Lebensstandes erforderlich sind — für dieist es außerordentlich hart, ist es ein großes Opfer, undich bedauere, daß wir genötigt sind, das zu fordern.Wir würden es in viel geringerem Maße fordern, wennwir etwas mehr — ich will nicht sagen Entgegenkommen,sondern etwas mehr Offenheit, Aufrichtigkeit und Schnellig-keit im Arbeiten fänden, daß man uns einfach ja oderneiir sagt, zu früherer Zeit, daß man uns nicht Hinhalten