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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
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Das stille Gelübde von 1878.

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nach dem Nobilingschen Attentat in seinem Blute habeliegen sehen, da habe ich den Eindruck gehabt, daß ichdem Herrn, der seinerseits seiner Stellung und Pflichtvor Gott und den Menschen Leib und Leben dargebrachtund geopfert hat, gegen seinen Willen nicht aus demDienste gehen kann. (Bravo! rechts.) Das habe ich mirstillschweigend gelobt, und das ist der alleinige Grund,warum Sie mich überhaupt hier noch sehen, das einzigeFleisch und Blut meines alten Herrn, dem ich geschwo-ren habe, dem ich anhänge und den ich liebe. (LebhaftesBravo rechts.) Sonst im übrigen würde ich die Geschäftegern einem andern übergeben. Außer diesem Grundedes Pflichtgefühls ist es ein andres, sehr natürliches,daß ich mit einer gewissen Sorge der Zukunft, den Ein-richtungen entgegensetze, deren Herstellung ich dreißigJahre meines Lebens und meine besten Kräfte gewidmethabe. Daß es mich mit Besorgnis erfüllt, wenn sie rück-gängig werden, sich abnützen, sich nicht bewähren sollten,das ist ein natürliches Interesse, über das ich mich aberauch bescheiden muß. Ich kann mich mitunter in schlaf-losen Nächten des Gedankens nicht erwehren, daß viel-leicht unsre Söhne nochmals wieder um den mir wohl-bekannten runden Tisch des Frankfurter Bundesrats sitzenkönnten. Die Art, wie die Geschäfte gehen, schließt dieMöglichkeit nicht aus, wenn die Achtung und das An-sehen, dessen wir uns heutzutage im Auslande erfreuen,erst mal einen Stoß erlitten haben sollte. Wir habeneine große Autorität gewonnen, sie ist aber leicht zu er-schüttern. Ich habe, als unsre Verfassung geschaffenwurde, unter dem Eindruck gehandelt: die Gefahr fürden nationalen Gedanken, für unsre Einheit liege in den, Dynastien, der Anker der Rettung und der Kitt für unsre)