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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
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Das Eisenbahnmonopol; Bremer Interesse.

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von einem Landwirte überhaupt in steuerlicher Beziehungerwartet. (Heiterkeit.) Sie haben gehungert, haben ge-horcht, sind zum Teil bankerott geworden und ihrer Wegegegangen. Es ist kein Geschrei gewesen, und es warennicht lauter Landjunker, (Heiterkeit) es waren eine MengeBürgerliche darunter. So schlecht soll es also den Tabak-arbeitern nicht ergehen.

Auch die Leiden der Stadt Bremen, die dem HerrnReferenten am Herzen liegen müssen, als die seiner engerenHeimat, werden nicht so schwer sein, wie er sich vorstellt.Tabakhandel wird die Regie auch brauchen, und es istnicht zu denken, warum sie nicht durch die geübten underfahrenen Bremer Firmen ihre Geschäfte besorgen sollte.Ich wenigstens würde mich dem nie widersetzen, — ichwerde es ja nicht erleben, aber ich spreche nur meineAnsicht ans, um den Sinn klar zu machen, in dem ichdie Vorlage gemeint habe. Man würde doch immernoch den bisherigen Handelsweg festhalten, um das Roh-material zu beziehen. Ich erinnere die älteren Herrendaran, daß Hamburg früher der Hauptort für indischenZucker war. Hamburg wimmelte von Zuckersiedereien.In Hamburg gab es allein 90 Zuckermakler. Wie großmuß die Zahl der dortigen Fabrikarbeiter gewesen sein!Durch die Entwickelung des Rübenzuckers und zum Teilauch durch die Zollgesetzgebung ist diese Hamburger In-dustrie, ohne welche Hamburg damals nicht leben zukönnen glaubte und bankerott zu werden fürchtete, zuGrunde gegangen. Solche Fälle sind öfter vorgekommen,und immer ist man wieder zu neuer Blüte gekommen,von den Kalamitäten nichts mehr zu spüren. Und wiees mit dem Zusammenbruch der indischen Zuckerraffine-rien und Siedereien gewesen ist, so wird es auch bei288 .