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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
Entstehung
Seite
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<18 Die Reichstagssession von 1882—83.

wir uns au den Heiligtümern der Nation vergriffenhätten. Und damals wurden lediglich aus theoretischenFreihandelstendenzen von den, mögen es 4- oder 600000sein — die Statistiken sind sehr unvollkommen in dieserBeziehung — aber ca. 100 000 Arbeiter in der Eisen-industrie ganz sicher brotlos, und um ihr Schicksal hatsich kein Mensch gekümmert, weder um sie, noch um ihreFrauen nnd Kinder. Während der Einführung des Eisen-bahnmonopols in früheren Zeiten — ob da die Fuhr-leute, die Gastwirte brotlos wurden, wer hat danachgefragt? Und das Eisenbahnmonopol war meines Er-achtens sehr viel ungerechter, in dem Maße ungerechter,als es ein Privatmonopol mar. Eine an Privataktien-gesellschaften verpachtete Ausbeutung der Verkehrsbedürf-nisse einer Provinz — das war der Ausdruck für dasfaktische Eisenbahnmonopol. Das Monopol entstand not-wendig, nachdem alle andern Transportmittel tot gemachtwaren, und jeder, der sie brauchte, der Eisenbahn in dieHände fallen mußte, nachdem man nach Analogie derfranzösischen Generalpächter der Steuern einer Provinzdie Ausbeutung des Verkehrs einer Landschaft an einePrivatgesellschaft abließ, um daraus so hohe Aktien-dividenden herauszuschneiden wie möglich — das warein außerordentlicher Mißbrauch des steuerzahlenden undverkehrsbedürftigen Publikums zu gunsten der Kapitalisten,die dieses Monopol der Eisenbahnen erhielten. Wer hättedaran gedacht, die Brennereien zu entschädigen, als 1820das jetzt mutatis mutauäis noch geltende Brennereigesetzeingeführt wurde? Da gingen zwischen 20- bis 30000landwirtschaftliche Brennereien ein, (sehr richtig!) dienicht mehr bestehen. Die Besitzer haben das Schicksalgetragen mit der Ergebenheit und Bescheidenheit, die man