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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
Entstehung
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46 Die Reichstagssession von 1882—83.

uns nicht. Wenn Sie die Listen der Ladenmieten hierin Berlin für die Cigarrenhündler durchgehen, wie siefür kleine Lokale bis zu 9000 Mark steigen, so muß dasGeschäft doch etwas abwerfen. Mir hat ein persönlichbefreundeter Inhaber einer der größten Cigarrenfabrikenin Schleswig-Holstein darüber mitgeteilt, daß er seiner- >

seits als Hauptprodukt eine Gattung Cigarren fertigt, -

die von seinen Abnehmern unter verschiedenen Nummern !verkauft wird; er erhalte seinerseits für das Tausend28 Mark, die Herstellung dieser tausend Cigarren koste !

ihm l8 Mark und, wenn er eine so große Einrichtung i

hätte wie im Monopol, vielleicht nur 17; aber für ein !

Fabrikat, was mit 18 Mark zu Buche steht, bekäme er !

28 Mark, das sind ungefähr 60 Prozent. Er sagt ferner: >

wenn ich zufällig meine Cigarren nicht bei mir habe, j

dann muß ich diese von mir zu 18 Mark hergestellten !

Cigarren mit 5 Mark per 100, mit 50 Mark per 1000 ^

meinerseits bezahlen, um sie zu rauchen, und wenn ich ?sie einzeln kaufe, kosten sie überall 5 Pfennig. Das ist ;

etwa 75 Prozent, was der Händler Profit nimmt; zwi- :

schm beiden stecken also etwa 130 Prozent, die an demGeschäft profiliert werden. Wenn Sie danach die Ren- ;

tabilität bezweifeln, so glaube ich nicht, daß Sie dasmit Ueberzeugung thun können. Das Monopol ist keinetcu-ra iueognitu mehr, seine Ergebnisse sind anderwärtsvollständig bekannt. i

Was die sonstigen Einwendungen gegen das Monopolbetrifft, so will ich zuerst eine Frage berühren, die, so-viel ich habe sehen können, in dem Bericht gar nicht ,

berührt ist. Es ist das die Arbeiterfrage. Die hatfrüher eine große Rolle gespielt. Ich habe behauptenhören, es würden 400000 Arbeiter brotlos, dann waren