Eine Empfehlung des Monopols.
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Das Tabakmonopol hat selbst auf dem Stand-punkt der Fabrikation und der Warenqualitätnicht bloß Unzukömmlichkeiten; bei höchsten Steuer-sätzen liefert allein das Monopol unverfälschteWare; das ist unzweifelhaft. Der (frühere) Vize-präsident des Reichstages Herr von Stauffenberghat bemerkt: Wir Raucher wissen wohl, daß wirrauchen, aber nicht, was wir raucheil. Die Steuer-sätze in Frankreich sind viel höher als die vordrei Jahren in Deutschland diskutierten, gleich-wohl sind die Fabrikate rein; das ist ein sehr-starkes Argument für das Monopol. Die ge-meinen Sorten französischen Tabaks sind, wieman weiß, sehr geschätzt. Wenn es sich um einenGegenstand handelt, dessen Erzeugung nur Sorg-falt und Ehrlichkeit erheischt, und welcher überdiesschädlich ist, ist das Monopol keine schlechte Sache,wenn es dem Staat jährlich 270 bis 280 MillionenReinertrag liefert. Will man große Erträge ausdem Tabak ziehen, so hat man nur zwischen zweiBesteuerungsspstemen die Wahl: demjenigen Eng-lands und dem direkten oder indirekten (ver-pachteten) Staatsmonopol. Das direkte Staats-monopol ist vorzuziehen; es bietet dem Rauchermehr Garantieen .... Es ist nicht zu verwun-dern, wenn der Kanzler des Deutschen Reiches,Herr von Bismarck, daran gedacht hat, dasMonopol in seinem Lande einzuführen. Manbegreift nicht, wie ein Staat niit solchen Bedürf-nisseil sich damit zufrieden gibt, jährlich 20 Mil-lionen aus einer Abgabe zu ziehen, welche beiguter Veranlagung das sechsfache und selbst das