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13 (1891) Bis an die Schwelle der Kolonialpolitik
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Die wahre Volksvertretung.

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sobald er nur gewählt ist, zu berufen, ihm diese Fragezu stellen und ohne weiteres von neuem an die Wählerzu appellieren, wenn uns wiederum in der bisherigenWeise ausgewichen wird. Der Landtag kann beschließen,was er will, aber er darf sich die Beratung der Notseiner Mitbürger nicht versagen; wenn er das thut, soverdient er nicht den Namen „Volksvertretung"; (Bravo!rechts) die Volksvertretung liegt dann mehr bei demMonarchen, der ein Herz hat für das Volk und dessenLeiden.

Ich habe schon ermähnt, daß wir das Monopolvorgeschlagen haben, weil wir dasselbe nach sorgfältigerBeratung und Erwägung der Sache für das beste undzweckmäßigste Mittel gehalten haben, dessen Ablehnungwir gebrauchen, bevor wir zu andern übergehen. Durchdie Thatsache, die ja in die Augen springt, daß dasMonopol sehr unpopulär ist und durch die Wahlarbeitkünstlich noch unpopulärer gemacht ist, als es zu seinbraucht, werden wir uns niemals abschrecken lassen, dasvorzuschlagen, war wir für vernünftig halten. Ich fragegar nichts danach, ob eine Sache populär ist, ich fragenur danach, ob sie vernünftig und zweckmäßig ist; diePopularität ist eine vorübergehende Sache, die sich heuteauf das, morgen auf jenes richtet, die ich genossen undverloren habe, worüber ich mich leicht tröste, sobald ichdas Gefühl habe, meine Schuldigkeit zu thun, und dasübrige stelle ich Gott anheim. Die Popularität einerSache macht mich viel eher zweifelhaft und nötigt mich,mein Gewissen noch einmal zu fragen: ist sie auch wirk-lich vernünftig? Denn ich habe zu häufig gefunden, daßman auf Aeclamation stößt, wenn man auf unrichtigeinWege ist. Also das interessiert mich nicht, ob die Sache