,Dem Feinde keinen Stich!
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welche die Absicht hat, die bestehende Regierung zu stür-zen oder bei den Wahlen zu diskreditieren, einen Bedarfan Unzufriedenheit hat und gar keinen Grund, da, wosie vorhanden ist, die Hand zu bieten, daß sie gemildertwerde, solange diese mißliebige Regierung besteht. DieOpposition behält sich vielleicht vor, wenn sie selbst ansRuder gelangt, sich dann das Verdienst zu erwerben, dieseLeiden zu mildern. Es ist ja außerordentlich leicht, beider Leichtgläubigkeit des Wählers und der ungeheuer-lichen Verlogenheit unsrer kleinen Presse (sehr richtig!rechts) ist es ja außerordentlich leicht, den Wählern ein-zureden, daß eigentlich doch die Regierung an diesemallem schuld ist, obschon sie sich seit Jahren ehrlich undaufrichtig bemüht, diese Uebelstände abzuschaffen, obschonSeiner Majestät dem König die Leiden seiner Unter-thanen schwer am Herzen liegen, und der König thut,was er kann; aber der König hat das Recht der Steuer-bewilligung außer Händen gegeben, er hat die indirekteSteuerbewilligung an das Reich abgegeben, das Reichversagt sie ihm. Seine Majestät der König kann tiefenSchmerz empfinden, kann sich dabei aber verfassungsmäßignicht helfen. Nun, diese Unzufriedenheit also auf dieRegierung abzuwerfen, die Negierung anzuklagen, das istja der Presse gar nicht schwer. Das Motiv, weshalb wirmit unfern Reformen nicht vorwärts kommen, ist, daßes so sehr viel Leute gibt, die gar kein Bedürfnis und keineNeigung haben, der jetzigen Negierung bei irgend einerVerbesserung zu helfen. Es ist eine alte Whistregel: „demFeinde keinen Stich!" das heißt für Sie: der Regierungkeinen Erfolg, denn „der Feind" bei uns ist die Regie-rung. (Oho! und Unruhe links. Sehr richtig! rechts.)
Wie bereitwillig acceptiert der deutsche Wähler stets