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11 (1889) Die Reichstagssessionen von 1880 - 1881
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Die RelchstaMession von 1881.

für ihn und die Sache unbequemen Felde auf ein all-gemeineres übergeschoben hat, nur beglückwünschen; ichmache ihm mein Kompliment hierüber und werde mir dasfür ähnliche Fälle merken, aber ich möchte ihn doch bitten,nicht mir die Schuld anfzubürden, wenn die Debattehier kleinliche Verhältnisse angenommen hat, man könnteeher sagen, eine überflüssige war. Ich habe das Motiv,welches den Herrn Abgeordneten vr. Mendel trieb, hierdiese generellen Ausführungen zu machen, nicht recht ver-standen, und ich dächte, so gut wie er könnte auch ich dieZeit des Reichstags in Anspruch nehmen, wenn auch derReichstag sie vielleicht, ahne uns beiden seine Mißachtungzu erkennen zu geben, nützlicher verwerten könnte; dasgebe ich zu. Aber ich möchte den Herrn Vorredner bitten,nicht ganz dieselben Sachen, die, wenn sie auf der preußischenRegierungsseite passieren, mit hoher sittlicher Entrüstunggekennzeichnet werden als im höchsten Grade tadelnswertund strafbar, die nicht, wenn sie der Opposition zur Lastfallen, nun so ganz als Kleinigkeiten zu behandeln. Ichkann versichern, — so feierlich auch seine Prinzipien-dnrlegungen, die Darlegungen der hier gar nicht in Fragestehenden Prinzipien der Wahlkommission waren, so sehrsie auch im Augenblick die Aufmerksamkeit des Hausesauf ein anderes Thema gezogen haben, so bitte ich ihndoch, morgen, übermorgen die Presse zu lesen, wie die„Kleinigkeiten" von den Herren Lasker und Baumbachin der ganzen Welt viel mehr Eindruck machen werdenals die Darlegungen der ganz unzweifelhaft richtigen,aber uns allen bekannten Prinzipien, welche der HerrAbgeordnete Hänel daran knüpfte.

So ganz klein halte ich diese Sache doch nicht, ichwollte damit nur einmal beweisen, daß bei den Wahl-