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Die Reichstagssession von 1878.
Ich habe nicht die Absicht, dem Herrn Vorrednerans sein Gebiet zu folgen, es ist mehr der Herr Abge-ordnete I)r. r>. Komierowski, der vor ihm sprach, welchermich zu einer kurzen Bemerkung veranlaßt, um so mehr,als ich während der zuletzt gehörten socialistischen Redeglaube, wahrgenommen zu haben, daß die Beisallsbezeu-gunge», mit denen sie stellenweise begleitet war, vonden näheren Landsleuten des Herrn Abgeordneten v. Ko-mierowski, resp. von den ihm verwandten Fraktions-genossen herrührten. Ich halte, wenn ich mich darinnicht irre, es doch für zweckmäßig, dies öffentlich zu kon-statieren. Es ist mir dabei eingefallen, daß, wenn mirin den polnischen Landesteilen des preußischen Staatsüber die Gesamtheit des Volkes nicht zu klagen habenund ihrer Zustimmung zu der Art, wie sie regiert wer-den, im ganzen sicher sind, uns immer wieder die Stim-men des polnischen Adels als unzufrieden mit dem Deut-schen Reich und mit der Zugehörigkeit zu demselben ent-gegentritt. Vielleicht wäre es einmal möglich, um michtrivial auszudrücken, zwei Fliegen mit einer Klappe zuschlagen, also etwa den Wahlkreis des Herrn v. Komie-rowski*) dem Herrn Bebel und seinen Gesinnungsgenossenmit voller Souveränität zu regieren zu übergeben, wirkönnten dann — und daran würde mir sehr viel liegen— endlich einmal erfahren, was das positive Ideal derSocialdemokratie ist. Wir kennen sie nur von der nega-tiven Seite: alles, was vorhanden, ist schlecht und mußruiniert werden, und im Volke muß die Ueberzeugungerweckt werden, daß die regierenden Klassen üble, ge-
*) Siebenter Wahlkreis des Regierungsbezirks Posen: Schrimm,Schroda.