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Die Reichstagssession von 1878.
Macht des Deutschen Reiches (sehr gut!), sondernich denke sie mir bescheidener, ja — ohne Ver-gleich im übrigen stehe ich nicht an. Ihnenetwas aus dem gemeinen Leben zu citieren —mehr die eines ehrlichen Wählers, der das Ge-schäft wirklich zustande bringen will. (Heiterkeit.)
Wir sind also in der Lage, einer Macht, die geheimeWünsche hat, die Verlegenheit zu ersparen, bei ihrem,ich will einmal Kongreßgegner sagen, sich entweder einenKorb oder eine unangenehme Antwort zu holen. Wennmir mit beiden gleich befreundet sind, können wir zuvorsondieren und dem andern sagen: thue das nicht, ver-suche es so und so anzugreifen. Das sind geschäftlicheHilfsmittel, die sehr zu schätzen sind. Ich habe eine lang-jährige Erfahrung in diesen Dingen und habe mich oftüberzeugt: wenn man zu zweien ist, fällt derFaden öfter, und aus falscher Scham nimmtman ihn nicht wieder auf. Der Moment, wo manihn wieder aufnehmen könnte, vergeht, und man trenntsich in Schweigen und ist verstimmt. Ist aber einDritter da, so kann dieser ohne weiteres den Fadenwieder aufnehmen, ja, wenn getrennt, bringt er sie wiederzusammen. Das ist die Rolle, die ich mir denke und dieden freundschaftlichen Verhältnissen entspricht, in denenwir in erster Linie mit unsren befreundeten Grenznach-barn, Grenznachbarn auf langgedehnten Grenzstrecken,überhaupt leben, und dann vermöge der seit einemLustrum bestehenden Einigkeit der drei Kaiserhöfe, dieaber auch dem vertrauten Verhältnis entspricht, in demwir mit einem andern Hauptinteressenten, mit England,uns befinden. Wir sind mit England in der glücklichenLage, keinen Streit der Interessen zwischen uns zu haben.