Errichtung eines Eisenbahnministerinnrs.
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Handel ist auch ein Gewerbe, alles gehört unter denBegriff des Gewerbes und sollte ministeriell in einerHand sein, damit es sich nicht gegenseitig bekämpft undnicht der Zufälligkeit anheimgegeben werde, ob ein Ressortgerade eine überlegene Persönlichkeit hat und dadurchbegünstigt wird und das andre nicht; alle diese Gedankendes Vorredners teile ich im Prinzip und in den Bestre-bungen; aber lassen Sie uns doch erst einen Schritt vor-wärts machen, den wir übersehen können, und verlangenSie nicht, daß solche Organisationen bei den Schwierig-keiten, die man überhaupt hat, irgend einen Schrittvorwärts zu thun, wie die Minerva aus dem Kopfe desFinanzministers springen soll, der noch nicht da ist.(Heiterkeit.)
Uns zuzumuten, daß wir zuvor eine Menge andrerGravamina auch bessern und eine Menge andrer nütz-licher Sachen auch einführen, damit sollten Sie lins nichtabschrecken von dem Wege, den wir heute einzuschlagenwünschen. Der Herr Abgeordnete Miquel fragte in Bezugauf das Reichseisenbahnprojekt — ich glaube, ich habedie Frage schon beantwortet — wie ich mich früherdazu gestellt habe. Wie die Königliche Negierung sichaber künftig dazu stellen wird, wird wesentlich davonabhängen, wie sich die Personalverhältnisse im Handels-ministerium und im Finanzministerium gestalten, undwenn ich Kollegen gewinnen kann, die nicht geradeKabinettssragen daraus machen, sobald man ihnen solcheVorschläge macht, so werde ich suchen, der Sache näherzu treten und sie mit dem Reiche wenigstens zu einemgeschäftlichen Abschluß zu bringen, der uns freie Handauf preußischem Gebiete läßt. Dazu müßte ich aber docherst wissen, wie die Personensrage sich stellt. Alle diese