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Bd. 14 (1879) Ostindienfahrer - Radeburg
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Papcigeifisch Pnpc.

u. Schwauzdeckfsdern roth; Schwanz roth; Mittel-Afrika. I'. I'assarina üCn/il, Sperlingspapa-gei; grün; Flügelrand und Uitterrücken blau; zahl-reich in Brasilien. 4. Fam.: Priokio^Iossinas ^rnss/i.Loris; Schnabel nur mäßig gekrümmt, mit hakigerSpitze; Ränder ohne Hähne n. Kerben; Spitze derZunge pinselförmig; Schwanz kurz. Hierher Donii-eoila ^arruia IkTc«//.. Frauenlori, roth; Schwin-genspitzengrün: Flügelbng gelb; Molukken, Drioiio-gloosns iiasmatoäos ll^ayl., grün; unten roth mitgrünem Banchfleck; Gesicht violett; Schwanz keilig.Xsstorxroäuotus, Nestor, Schnabel groß mit lan-ger, gekrümmter Spitze; oben braun, unten roth;Wangen, Kehle u. Brust gelb; Schwanz braun ge-bändert; Philippsinsel; wird als ausgestorben be-trachtet. 5. Fam.: 8kri^opinas Lcmazi., Nacht-P.,Schnabel kurz, höher als lang, Spitze kurz; Dillen-kante mit vier Längsstreifen; Flügel n. Schwanz kurz.Hierher die einzige Gatt. Ftn-i^ops 17. Ä. 17rai/,Nachtpapagei, Gesicht u.Kopf enlenartig; Gefie-derweich, grün mit welliger Zeichnung. Die beidenArten 8. Iiabropkiins 17>ay ans Nen-Seeland n. 8.6rez-i ebenda, sind dem Äussterben nahe. Li-teratur: Finsch, O., Die P., monographisch bear-beitet, Leyd. 1867, Bd. 12; Brehm, GefangeneVögel, 1871; Ruß, Handbuch, 1871. Farwick.

Papageifisch, 8oaruz Llss/r., Fischgatt, ans derFam. Lippfische, Lippen einfach; Kiefer gewölbt,schnabelartig vortretend; Schuppen groß; Vorder-zähne verschmolzen; Rückenflosse mit steifem Stachel;Meere der wärmeren Zone. 8. virickia Ikk., grünerP.,30om lang; Schuppen gelb, grün umrandet; Lip-pen u. Angen roth; Japan. 8. erotoiwin <7. 1^. kre-tischer P., 30 ein lang; blau od. roth; Mittelmeer.8carus der Alten; Aristoteles hielt ihn für einenWiederkäuer. Farwick.

Papageigriin, ein Hochgrün, etwas ins Bläu-liche fallend, es ist im Wesentlichen SchweinfurterGrün, sehr gistig.

Papageitaucher, Llormon IMg., Gatt, derAlken, Körper gedrungen; Schnabel sehr hoch, vonden Seiten znsanimeiigedrückt, quergefnrcht. Der ge-meine P., LI. Iratoreula 7'smm.; Oberseite undHalsband schwarz; Kehle ».Unterleib weiß; Schnabelroth u. gelb; über dem oberen Augenlid ein hornigerFortsatz; vonTaubengröße; hochnordisch, kommt imWinter bis an die deutschen Küsten.

Papal, päpstlich; daher Pap als pst ein, diepäpstliche Oberherrschaft in der Kirche, s. Episkopal-shstem n. Kirchenrecht III. X., S. 425.

Papandayang, Vulkan auf der SWKüste derSnnda-Jnsel Java, 2178 m hoch. Sein Ausbruch1772 kostete gegen 3000 Menschen das Leben.

Papantla, Flecken im niejican. Staate Vera-Cruz; Vanillebau; 3000Ew. Westl. davon in 8 IcmEntfernung die Ruinen einer indianischen Stadt,darunter eine 17m hohe Stnfenpyramide.

Papat (nenlat.), päpstliche Würde, Papstthnm.

papsvee !>., M ohn, Psianzengatt. ans der Fam.kapavvraooae (XIII. 1.), Kelch zweiblättcrig, ab-fallend, vier Blumenblätter, zahlreiche Staubblätter,sitzende, vier bis zwanzigstrahlige Narbe; Kapsel un-vollkommen vier- bis zwanzigfächerig, mit Löchernunter der Narbe aufspringend; Samen zahlreich;Arten: ?. XrAomono L. (Ackermohn), Staubfadennach oben breiter; Kapsel lang keulenförmig, mit

zerstreuten aufrechten Borsten; Blumenblätter schar-lachroth, am Grunde schwarz gefleckt; häufig aufsandigen und lehmigen Äckern, k. Iiz-brickum L.,ebenso, aber die Kapsel rundlich, mit weit abstehen-den, gebogenen Borsten, k. Rliosas L. (Klatsch-mohn, Klatschrose), Staubfäden pfriemenförmig;Kapsel kurz, kahl; Blumenblätter roth, an der Basisschwarz; häufig ans Äckern. I?. ciubinmL., Staub-säden pfriemlich; Kapsel keulenförmig, an der Basisverschmälert, kahl; Blumen roth. P. somnikorumD. (Schlafmohn), Staubblätter nach oben verbreitert;Kapsel kugelig n. eiförmig, kahl; Blumenblätter sehrverschieden gefärbt; Blätter länglich, eingcschnitten,gesägt, stengelumfassend; in SEuropa u. dem Orientheimisch, Mutterpflanze des Opiums, bei uns inmehreren Varietäten wegen der zu Gebacken ver-wendeten Samen auf Äckern u. als Zierpflanze inGärten gebaut. Zwei Hauptvaristäten, a) albuinmit milchweißen Blumenblättern n. schmutzig-weißemSamen, welche als 8smsn papavvris albi osficinellsind u. bei Rsizznständeil als erschlaffende Mittel an-gewendet werde»; auch dasMohnöl (Olvumpapa.-voris aibi) wird ans dem Samen gepreßt, ist fett u.mild n. wird arzneilich angewendet; bjrttgrum, mitpurpnrrothen Blumenblättern n. bläulich-schwarzenSamen, die vorzugsweise zu Speisen ».Kuchen ver-wendetwerden; die unreifen Samenkapseln od. Mohn-köpfe (Oapita papavoris) sind osficinell und besitzendie Hauptcigenschaften des Opiums in geringeremGrade; der erhärtete Milchsaft beider Varietäten istdas bekannte giftige Opium, s. d. k. orisntais L.,pcrennirend, mit scharlachrothen, durch einen schwar-zen Flecken am Grunde bezeichnten Blumenblättern,im Orient heimisch, bei uns in Gärten; liefert eben-falls Opium. Engter.

k>apsversasso, Pflanzenfam. aus der Klasse derItiwsackinas, jährige od. perennirende Kräuter, sel-ten strauchartig; Blätter sitzend od. gestielt, meist ge»theilt,selten ganzrandig; Kelch zwei- bis dreiblätterig,abfällig; Blnmenkrone meist vierblätterig; Staub-blätter vier oder zahlreich; Fruchtknoten von einemod. mehreren Fruchtblättern gebildet; Frucht kapsel-artig; Keim klein, gerade, in der Basis des Eiweißes,Würzelchen gegen den Nabel gerichtet. I. Unterfam.I?apavsroickoas, weiß mit bitterem, oft giftigemMilchsaft, gipselständigen Blüthen, gleichen, seltenfehlenden Blumenblättern und zahlreichen freienStaubblättern und Kapselfrucht; Gatt.: Looeonia,Llaolsz'a, 8an§uinaria, Lüokickanium, Xr§omons,Llsoonopsw. kapavor, üosmsria, Oiauoiuiri, üsoir-selioikria, lluunsuianriia. II. llnterfam. 1 ?^^-rioicksas (isuinarlaeoas), ohne Milchsaft, mit inTrauben stehenden Blüthen, verschieden gestaltetenBlumenblättern und nur vier Staubblättern, welchebei Il/psaoum frei sind, während bei anderenGatt. Las vordere und Hintere Staubblatt gespaltensind n. die Hälften mit den beiden seitlichen Staub-blättern verwachsen sind; Gatt.: H/poovum, Vivon-tra (Uielzckra od. Liüizckra), Xälumi-r, dorz'ckaiiis,Isirmarla u. a. Eagler.

Pape, 1) Johann Georg Wilhelm, Lexiko-graph, geb. 3. Jan. 1807 in Kulm; 1828 Lehrer,dann Professor am Gymnasium zum Grauen Klosterin Berlin, wo er 23. Fcbr. 1854 starb; er schrieb:Etymol.Würterb.derGricch.Sprache, 1836; Hand-wörterb.d.Griech.Spr., 1842ff.,4Bde., in mehreren