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Bd. 14 (1879) Ostindienfahrer - Radeburg
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Ponvia Pautellcrüi.

Leipziger musikal. Ztg.) verösfentlicht hatte, wandteer sich dem Gesangsstudium zu u. gab in Paris Ge-sanguutcrricht. Er schr. u. a.: 4,'L.rt äs ekantor,äirisö ou äsnx partivs tii«»riglls st pratigns(Paris), viele Vocaliseu rc.; ferner eine deutscheÜbersetzung der Methode desViolinspiels von Bail-lot, Berlin. 1> Lehfetdt. S) Sieber,rock.

Panola, County iiu nordamerikaii.UuiousstaatMississippi, 340 ». Br., 00"w. L.; 20,754 Ew.;Hauptort: Panola.

Panompen (Phumpeu, Peuompeh), Stadt indem hinleriudischen Reiche Kambodscha, au demMekhong bei dem Beginn seines Deltas gelegen, alsMittelpunkt des Verkehrs auf den zahlreichen hiersich kreuzenden Wasserstraßen, der bedeutendste Han-delsplatz des Innern. Seit dem 14. Jahrh. zeit-weilige Residenz des Reiches.

Panopca, s. Asteroiden stk. 70.

Panophöbie (v. Gricch.), große Furcht od. hef-tigcr Schreck ohne reellen äußeren Grund.

PnilophthnlmitiS (gricch.), eine ans alleThciledes Auges ansgebreitete Entzündung, Folge vonVerletzungen des Auges, bes. solchen, bei Lenenfremde Körper in das Innere gedrungen sind, serncrnach Hornhantverschwärnngen rc.

Pnnoplia (Panteuchia, gricch. Ant.), volle Rüst-ung der schwerbewaffneten Krieger, Helm, Brust-Panzer, Beinschienen, Schild, Speer und Schwertsdaher Panoplitcn, Statuen in voller Rüstung.

Pcmopölis (a. Geogr.), so v. w. Lhemmis.

Panorama (gr. ö(-aco, sehen), wörtlich Total-ansicht, malerische oder graphische Darstellung einerGegend, welche von einem als feststehend angenom-menen Punkte nach allen Seiten hin überschaut wer-den kann. Im nneigentlichen Sinne nennt man auchdie so augeschante Gegend selbst P. Denkt inan sichden Beschauer z.B. auf der Spitze eines hohen Ber-ges, so bildet die Überschau des ganzen Gesichtskrei-ses (bei allmählicher Drehung des Beschauers um sichselbst bis zurück zum ersten Gesichtspunkte) das P.Denkt man sich nun diese Rnndsicht malerisch sixirtals cylinderartigcn Wandstrcisen, der senkrecht anseiner kreisrunden Bodenstäche steht, in deren Mittel-punkt sich der Beschauer befindet, so hat man die Vor-stellung eines malerischen P-s. Um dieses zu be-trachten, muß der Beschauer entweder sich selbst imKreise bewegen, oder er kann umgekehrt als fest-stehend und der cylindrische Wandstreis.:» selbst alsbcwegtgcdacht werden; letztere Art Pam-ramen nenntman Lykloramen. Durch künstliche Beleuchtung vonoben kann dem P. annähernd die Wirkung illusori-scher Naturwirklichkcit verliehen werden; ja, man hatdiese Illusion durch künstliche Mittel, wie Nachahm-ung von Donner, Blitz, Regen, Schneefall n. dgl. nochznverstärkcngesucht.damitaberdenkttnstlcrischcnEin-drmckder Panoramen eher geschwächtes gehoben, weilNatur-Illusion (ähnlich wie hinsichtlich der Plastik dieWachsfignren-Cabinclte cs bezwecken) nicht Aufgabeder Kunst ist. Als erster Erfinder der Panoramenwird der Engländer Rob. Parker genannt, der zuerstim I. 1787 ein P. von Edinburg ansertigte n. spä-ter in London ein großes chlindcrsörmiges Gebäudevon ca. 100 Fuß im Durchmesser errichtete, woriner eine panoramaartige Darstellung der russischenFlotte bei Spichead ausstellte. In Paris stellte etwasspäter der Amerikaner Fulton ein P. auf, das Lurch

die Franzosen Fontane, Prevot n. Bourgois wesent- slich verbessert wurde. Seit jener Zeit hat auch der sName P. eine engere Bedeutung erhalten, sofernman auch Theilabschnitte vonTvtalansichten so nannte.Besondere Abarten des P-s sind die Dioramen, Kos-moranien, Neoramen, Mhrioramen u. a. m., diejedoch sämmtlich ans demselben Princip beruhen.Eykloramatische Darstellungen von Flnßansichtenwerden Pleoramen genannt. Schuster.

Panormos (gricch., d. i. ganz bequem zu Lan-den), Name einer Anzahl berühmter Landnngsplätzeim Alterthnm, namentlich von Palermo (i. d.). sPauotliP(Phot.), aus schwarz lackineWachslein-wand übertragenes directes Eollodionbitd.

Pailotypie (Phowgr.), direcr in der Camera !erhaltenes und ans schwarzlackirles Wachstuch abge-zogenes positives Cvllodinmbilü. Zti neuerer Zeit ldurch die einfachere Ferrotypie verdrängt. ^

Pansa Sce, so v. w. Attllagas. !

Panscn, s. Magen, S. 170. i

Panseron, Angnste Aiathien, Gcsangleh-rer, geb. 26. April 1796 in Paris; erhielt von sei-nem Vater, dann auf dem Conservatorinm mnsitä-lischen Unterricht, wo er mit mehreren Preisen aus- ;gezeichnet wurde; ging zu weiteren Studien nach fBologna, Rom, Neapel, Wien (zu Salieri); wurde l1824 GesangSprosessor am Conservatoire in Paris, !einige Zeit Accompagnenr am Plrsätro Italien u.st. l20. Juli 1859. Er schr. einactige Opern, etwa 200beliebte Romanzen u. treffliche Gesangsstndicnwcrke. sPanslavisinits, dieJdee u. das Bestreben, alleunter verschiedenen Regierungen zerstreuten Stämmedes slavischcn Volkes zu vereinigen, ihnen wenig-stens einen Bercinignngspnnkt in dem Bewußtseinder gemeinsamen Abstammung zu geben und zu er-halten; s. darüber unter Slavcn.

Pantaleon St., einer der 14 Nothheiligen od.Nothhelfcr, Märtyrer unterMaximian; Gedächtniß-tag: 27. Juli.

Pantälone (Pantolöne), die komische Charakter-rolle in den Pantomimen; da des P. weite, langeBeinkleider bis zur Sohle reichte»,, nannte man da-nach auch solche Beinkleider Pantalons.

Pantänos, christlicher Philosoph, aus Athen,nach Anderen ans Sicilien, zuerst stoischer Philosoph,dann um 180 Lehrer an der Katechetenschulc inAlexandrien, wo Clemens zu seinen Schülern ge-hörte ; er soll auch das Evangelium in den östlichenLändern gepredigt haben n. bis Indien, wenigstensbis Arabien gekommen sein; er starb zu Anfang des3. Jahrh. Fragmente seiner Schriften in HalloixIllnstrrnm seelso. ssriptorum 1. st 2. saoouli vitasst äoeumouta, in Potters Ausgabe des ClemensAlex, und im 1. Bd. von Rouths Uelignias snorao.Vgl. Gncricke, Ds selwla iBsxanäriua 1.; Rede-penning, Origenes 1. Löffler.'

Pantatypie, eine der sogen. Panikonogruphie(s. L.) verwandte Methode zur Herstellung erhabendruckender Zinkplattcu. Meistens wird dieselbe nurzur Rcprodnction alter Drucke gebraucht, welche zn- !erst dnrchgepanst, dann mit antographischer Tintecopirt n. schließlich durch Überdruck auf die Zinkplattegebracht werden. Durch Ätzung der nicht von derZeichnung berührten Stellen der Platte entsteht daunein drncksähiges Reliefbild.

Pantcllcria (imAlterthnmKossyra), Insel vttl-