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N
Pamiasch — Panvfka.
„och: Oieeronis epistolas ad kamikiarss; Lpist.8t. llioronzmi, Fol., 2 Bde.; Lpeetaoslnm vitasbnmanao. Witzler.
Pannasch, Anton, österr. Schriftsteller, geb.25 . Jan. 1782 zu Brussel; besuchte zuerst die evang.Schule in Wien u. erhielt durch GellertS Fabeln dieerste Anregung zuin Versemachen. Schon auf derk. k. Militär-Akademie von Wiener-Neustadt, die ernach dem Tode seines Vaters, eines österr. Offiziers,bezog, veröffentlichte er das Drama Fernando. Nachfünfjährigem Cnrsns trat er als Offizier in die Ar-mee ein, wurde 1813 dem Generalstab der gegenFrankreich operirenden Truppen zngetheilt, lebtelängere Zeit in Steiermark mit militärischen Auf-nahmen beschäftigt, von wo er zuletzt nach Wien zn-riickkehrte. Bereits 1818 war er zum Rang einesObersten avancirt, als welcher er kurze Zeit die Wie-ner Nationalgarde commandirte, worauf er bis zuseinem Tode (6. Oktober 1855) eine Anstellung imKriegsministerinm bekleidete. Außer einer Anzahlwerthvollcr militärischer Publikationen (Gesammeltemilitärische Schriften, Wien 1818) veröffentlichte er:Erinnerungen an Italien in Briefen und vermischteGedichte, Wien 1825; Mutterliebe,Schausp., 1832;ClemenceJsanra, lyrisches Drama, Wicnl835; DieWette, Aistspiel, ebd. 1810; Jrrgänge des Lebens,Trauerspiel, 1811; Czerny Georg, histor. Drama,ebd. 1817; ferner lieferte er noch eine Reihe drama-tischer Arbeiten, die zwar meist anfgesührt aber nichtgedruckt wurden. B-yer.
PittUican, s. Pannccl.
Panuccl, Bekleidung der Innenwände einesRaumes mit 0,»—1,^ m hohen Holzvertäfelungen,welche in Räumen, in denen viel Personenverkehrstattfindct, sowol ein Abstößen des Wandpntzes alsauch ein Absurden desselben verhüten. Das obereAbschlnßgesims, wie auch der Sockel, welcher gleich-zeitig als Scheuerleiste dient, haben knappe Profile.Die Flächen sind durch gestemmte Füllungen, welchemNahmslncken sitzen, belebt, od. einfach gethciltdurchgleich breite, vertikal stehende, gespundete n. gekehlteBretter. W. uöhnc.
Panneticrs Grün, s. Chromoxydhydrat.
pamncülus (lat.), feste, dichte Haut; 1?. uckipösus,Fetthaut.
Pannonm, römische Provinz, die im W. durchden Centius von Noricum, durch die Jnlischcn Al-pen von Italien, im N. n. O. durch Len Danubiusvon Germanien, Sarmatien n.Dacicn, im S. durchden Savns von Jllyrien getrennt wurde, also etwaden östlichsten Theil von Oesterreich, ganz Niedcr-ungarn, Kärnten, Ärain, Slawonien, Kroatien u.Bosnien zum Theil umfaßte. Bedeutendere Gebirgeerhoben sich nur ander westl. u.sndl. Grenze; Flussewaren außer Danubius Dravns(Dran) mitMnrins(Mur), Savns (San), Arrabo (Raab), LandsernPelso (Plattensee), Ulcaeus (Nenficdlersee). DasLand war rauh n. kalt, mit großen Wäldern bedeckt,im Ganzen wenig ergiebig; erst untcrrömischer Herr-schaft gewann der Ackerbau größere Ausdehnung.Die Paunonier (bei den Griechen auch Päonier ge-nannt) waren ein illyr.LolkSstamm, tapfer n.roh; ander italischen Grenze wohnten einzelne Stämme kelt.Ursprungs. Nach der Unterwerfung unter die Römer,die Äugustns begann, Tiberins beendigte (7.n.Chr.),wurde LaS Land römische Provinz u. in L. suporivr
(Ober-P.) und L. inksrior (Nieder-P.) getheilt (dieGrenze zwischen beiden bildete eine von Brigetio nachMursonia gezogene Linie). In Ober-P. waren diewichtigsten Städte Vindobona, Carnuntum, Savaria,Nanportus, Segestica (Siscia) n. a.; in Nieder-P.Aqnincum, Cibalä, Sirmium n. a. Unterden späterenKaisern wurde P. in L. prima, socuncka, Valeria,Savia n. ripsnsis getheilt. Die Römer, welche durchErbauung von Städten, Anlegung von Straßen rc.sich um die Cnltivirung des Landes hohe Verdiensteerwarben, behauptete P. bis zur Völkerwanderung,worauf es nach einander von Len Gothen, Hunnen,Longobarden n.Avaren erobert wurde. Rach Karlsd. Gr. Siegen über die Avaren bemächtigten sich dieMayaren P-s. S. unter Ungarn (Gesch.). Jähnie.
Pannus, s. Augenfell 2).
Pannhchtdes (griech.), Gottesdienst bei Nachtin der ersten christlichen Kirche; später einzeln beiSchwärmern und einzelnen Sectcn, z. B. bei denHerrnhutern und Methodisten gewöhnlich.
Pnnofka, 1) Theodor, Alterthnmsforscher, geb.25.Jebr. 1801 in Breslau; stndirteseit18l9inBerlinPhilologie u.Archäologie,war 1823inJtalien, 1825in Sicilicn n. 1826 in Paris, habilitirte sich 1827 inBerlin, ging 1828 nach Paris, um das Museum desHerzogs von Blacas zu publicireu, dann mitdem Her-zog nach Nom, wo er 1829 die Ausgrabungen inRola leitete n. das Archäologische Institut in Rommitbegründete; er kehrte 1831 nach Berlin zurück,wurde 1836 Directorialasststent des Museums da-selbst n. Mitglied derÄkademie der Wissenschaften, fürwelche er zahlreiche Abhandlungen schrieb, gründete1813 die dortige Archäologische Gesellschaft, wurde1813 Professor der Archäologie u. st. 20. Juni 1858.Von ihm sind eine zahlreiche Menge Abhandlungen,meist archäologischen Inhalts, dar.: Neapels Antiken,Stnttg. 1828; Loslwrelws sur Iss noins ckss vusos^roes, Par. 1828; Llusso Lineas, ebd. 1830—33;Der Tod des Skiron u. des Patroklus, Berl. 1836;Zeus n. Ägina, ebd. 1836; ArgoS Panoptes, ebd.1837; Terrakotten des königl. Museums, ebd. 1812;Bilder antiken Lebens, ebd. 1813; Die Heilgötterder Griechen, ebd. 1813; Griechinnen u. Griechen,nach Antiken skizzier, ebd. 1811; Asklepios und dieAsklepiaden, cbend. 1815; Die griechischen Eigen-namen mit Kalos, in Zusammenhang mit dem Bil-dcrschmnck anfbemaltenGefäßen, ebd. 1850; Atlanten. Atlas, ebd. 1851; Parodien n. Caricatnren aufWerken der klassischen Kunst, ebd. 1851; Die griech.Trinkhörner und ihre Verzierungen, cbend. 1851;Gemmen mit Inschriften in den Museen zu Berlin,Haag, Kopenhagen, London, Paris, Petersburg undWien, ebd. 1852; Dionysos und die Thyaden, ebd.1853; Znfluchtsgoktheiten, ebd. 1851; Dichterstcllenund Bildwerke in ihren wechselseitigen Beziehungen,ebd. 1856; Über merkwürdige Marmorwerke deskönigl. Museums zu Berlin, ebd. 1857; außerdemviel für Gerhards hyperboräisch-römische Studien.2 ) Heinrich, Musiker, geb. 2.Oct. 1807 znBres-lan; trat schon mit 10 Jahren öffentlich hervor; be-suchte 1821 die Universität, ging aber bald nachWien zu Mayseder und Hosjmann, uni sich ganz derMusik zu widmen. Nachdem er verschiedene Con-^certreisen nach München, Berlin, Dresden, Wien,! Prag, Paris (wo er sich ganz niederließ) gemacht,!anch Compositionen u. Recenfionen (in Schumanns