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Bd. 14 (1879) Ostindienfahrer - Radeburg
Entstehung
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unter Achmed Schah Abdalli aus dem Stamme derDnrani über die Mahratten unter Sedaschar RavBhao, welcher Sieg aber ohne weitere Folgen blieb.

Panis (lat.), BroL; Paniren (v. Lat.), mit ge-riebenem Brode überstreuen.

Panisbricf (Brodbrief, Versorgungsbries), kai-serliches Empfehlungsschreiben für eine weltliche Per-son, wonach diese in einem Stift od. Kloster für bc-stimniteZeit od. lebenslänglich versorgt werden mußte.Als ^.ckvooabus eeclesiao konnte der Kaiser sie auchan Geistliche geben. Kaiser Joseph II. machte nachlanger Pause von diesem Rechte wieder Gebrauch.Die, welche einen Panisbrief erhielten, hießen Pa-msten oder Oblati.

Panischer Schrecken, s. Panik.

Panix, Dorf im Bez. Glenner des schweizer.Kantons Graubündcn, am Panixerbach und dem2410 m hohen Panixerpaß, der von Elm im Seruf-thale (Glarns) »ach Jlanz im Rheinthale führt, u.über welchen sich vom 5.10. Oct. 1700 Snworowunter schweren Verlusten ans GlarnS nach Grau-bünden zurückzog.

Panizzi, Antonio, italien. Literarhistoriker n.Bibliograph, geb. 10. Sept. 1707 in Brescello imModenesifchcn, stndirte in Parma die Skechtswissen-fchaftenn.wnrdeAdvocat; infolge seinerBetheilignngan der Revolution in Piemont 1821 floh er ans sei-ner Verhaftung nach Genf, und von da ansgewiesenbegab er sich nach Liverpool, wo er als Lehrer derItalienischen Sprache lebte; 1828 wnrdeerProfessorder Italienischen Sprache und Literatur an der Uni-versität zu London, 1831 Hilfsbibliothekar, 1837Cnstos n. 1856 Oberbibliothekar der Bibliothek amBritischen Museum, in deren Verwaltung n. Benutz-ung er eine vorher nicht gekannte Ordnung und Ge-diegenheit brachte. 1800 zog er sich ins Privatlebenzurück. Er sehr.: aV slrorb Knicks to birat Portion oktstio privtoü books norv opon to tlis pnbiio, Lond.18S1 u. ö., n. gab eine treffliche kritische Ausgabe vonBojardos Orlamio immmurato n. Orinuäo knrioso,ebd. 183034, 9 Bde., den Esfah: Olli ern Uran-oosoo cia Lolo^na, ebd. 1858, die bibliographischeStudie: I-s Prime grmbtrn orlirivni ckolka UlvinnOommockia, ebd. 1859, Lonotti o emwoni. ebd. 1835heraus. Sein Leben beschrieb Cowtan, 8ir AntonioLondon 1873. Booch-Arkofsy.

Pan i hn, s. Punkah.

Pankow, Kirchdorf im Kreise Nieder-Barnim desprenß. Regbez. Potsdam, an der Pauke, 6 Ion nördl.von Berlin; Waisenhäuser der deutschen Pestalozzi-Stiftung, Landhäuser vieler Berliner; 1875: 3037Einwohner.

Pankration (griech.),d.i.Gesammtkampf, Ver-bindung des Ringens u. des Fanstkampfcs, auch woldes ganzen Pentathlon, s. unter Kampfspiele; dieKämpfer des P. hießen Pankratiastcn.

Pankreas (I'nneroas, Bauchspeicheldrüse), denMundspeichcldrüscu ähnlicheDrüsc, welchedenPan-krea tischen Saft (IMnereatious sneous) oderBauchipeichel absondcrt, eine wasserhelle, schwachklebrige, geruchlose, alkalisch reagircnde Flüssigkeit,die wie der Mnudspeichel die Eigcnthümlichkcit hat, ^gekochtes Amylnm in Las lösliche Dextrin umzuwan-deln ; sie liegt hinter dem Magen, innerhalb desBauchsackes, vor dem zwölften Brust- u. ersten Len-denwirbel, der absteigenden Aorta und der unteren

Pannartz. i

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Hohlvene, in querer Richtung, von der Ausbiegung sdes Zwölffingerdarms bis zur Milz reichend, ist ca.

23 vm lang, 4,5 om hoch, 2,5 om dick u. 90 § schwer.Das rechte Ende (Kopf des P., Lxbrsmibas änoäe-nalis, Oapnb panoroatis) ist am breitesten u. dicksten !durch Zellgewebe mit der inneren u. Hinteren Wanddes absteigenden Theiles des Zwölffingerdarmes ver- 'wachsen. Ein kleiner Theil erstreckt sich vor dem un-teren Stücke des Duodenums abwärts: kanereasparvnm IVrnskovii. Das linke, schmal znlanfende,abgerundete Ende (Schwanz des P., Üxbromitassplonion, Oarullr panereabis) ist locker an die innereFlache derMilz n. die linkestkebenniere befestigt. Amoberen dickeren Rande des mittleren Theiles od. desKörpers des P. läuft eine Rinne für die Milzartcrie, °der untere Rand ist dünner. Die vordere Fläche ist -convex und mit einem serösen Überzug, von einemFortsatz des Bauchfelles, versehen; die Hintere nur idurch eine Schicht von schlaffem Zellgewebe bekleidet in. an die dahinter liegenden Thcile befestigt. Das lP. ist gelbgran, etwas ins Rüthlichc spielend, besteht !ans einzelnen größeren u. kleineren, unregelmäßig srunden, locker durch Zellgewebe verbundenen, an derOberfläche durch Furchen unterschiedenen Läppchen(llobrlli), die wieder ans runden Körnern (-Loini)zusammengesetzt sind. Letztere werden von einem fei- > 'neu Capillargefäßnetze umgeben und bilden die An-fänge der feinsten, den Pankreatischen Saft führen-den Kanälchen (Ilncliculno), die sich zu kleinerenn. größeren Zweige», gegen die Mittellinie der Drüse,vereinigend, endlich den Äusführnngsgang (Unotugpancreaticus, I). lVirEiMr»n8)bildeu,welchelä»gsder Mitte der Drüse, von dem Schwanz nach demKopf immer stärker werdend, verläuft, au letzteremaus der Drüscusnbstauz hervortritt, mit dem Gallen-gang zugleich die Wand des abstcigendenZwölsfiuger-darms schräg durchbohrt und sich Licht neben jenem,oft auch in einer gemeinschaftlichen Mündung in denDarm öffnet. Die zahlreiche», aber kleinen Pan-krcatischen Arterien sind theils Ästchen der Milz-arterien, thcils des Kanins panereabico-ckuoüenalisder Leberarteric, thcils der oberen Gckrösartcrie. Dieebenfalls kurzen Pankreatischen Venen ergießensich in die Len Arterien gleichnamigen Äste. DiePankreatischen Lymphgefäße kommen ans derHinteren Fläche hervor, vereinigen sich mit denen derMilz znm Illexus linsalis, in welchem 61anü»lllscovliacac liegen. Die wenigen und feinen, zum P.gehenden Pankreatischen Nerven kommen all-dem Milz-, Magen- und oberen Gekrösgcflecht desGanglienncrven. P - krankheiten sind selten u. nochwenig erforscht, weil das P. selten allein leidet 3"h>>-

Paniimre(eigentlich§oxAtanle),f.Dalhousic2l. -Pannartz , Arnold, hervorragender Buch-drucker, ein Zögling Gillenbergs u. Schössers; ging1452mit Konrad Schwynheim nach Italien; sie ließensich unter Begünstigung des Papstes Paul II. in sSnbiaco nieder, errichteten dort 1104die erste Drucke-rei in Italien und gaben den DonatnS (ohne Jahr- ;zahl), den Lactantins, 1405, n. Augustinus vo civi- >bäte Ost, 1407, heraus. 1407 ging P. nach Noili,wo der Marchese Franz Maximns eine Bnchdrnckereidurch ihn anlegen ließ; nachdem sich Konrad Schwyn-hcim, welcher zuerst Landkarten typographisch druckte,1473 von P. getrennt hatte, arbeitete der Letzterenoch bis 1476, wo er starb, allein fort; es erschienen