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Bd. 14 (1879) Ostindienfahrer - Radeburg
Entstehung
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kLnäanus Panduren.

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aber wol natürlicher eine eigene Farn, bildend, sinddie 6)-cIanti>eae, mit fächerförmig getheilten od. ge-fiedertenBlältern; Gatt.: Oartmtovica. Ozclantims,Itzettinia: ebenso sind die von manchen Autoren zuden k. gestellten Gatt. iUIizckbkopiras und Xipa vonnilsichcrcr systematischer Stellung. Engter.

paoilanus Pflanzengatt, aus der Fam. i?an-äanaooao (XX. I), s. d. Arten: I>. ntilis Lory, aufden Mascarenhas, mit eßbaren, mandclartigen Sa-inen; die Blätter werden zu Znckersäcken verarbei-tel; U. ockorabissimns /ri., in SAsien u. Anstra-lie», mit 24 schweren, eßbaren Frnchtständenu. sehr wohlriechenden männlichen Blüthenständen.

Pnndareos, Sohn des Merops, ans Milet; daer an den Diebereien des Tantalos thcil nahm undselbst den goldenen Hund stahl, welcher den Tempeldes Zeus auf Kreta bewachte, so wurde er mit seinerGemahlin Harmothea flüchtig, ging nach Athen u.von da nach Sicilien, wo er in einen Stein verwan-delt wurde. Seine u. Harmotheas Töchter waren:Acdou, Merope(Kamira) u. Kleodora(Klytie). Diebeiden Letzteren blieben nach der Flucht der Elternzurück. Sic wurden von Hera ».Aphrodite beschütztn. begünstigt, aber von denHarpyicn geraubt u. denCriimyen als Sklavinnen übergebe».

Pniidatnrta(a.Geogr.),JnselznLalinm gehörig,zur Kaiserzcit Berbannnngsort; jetzt Bentolene.

Pandekten, 1) Titel für manche Schriften rö-mischer Rechtsgclehrter, welche auf eine Darstellungdes ganzen Rechtssystcms berechnet waren; so vonUlpian und von Modeslinns; 2) der zweite ans einerZusammenstellung von Excerptcn ans Schriften römi-scher Rechtsgclehrter bestehende Thcil des Justinia-nischen Oorpns juris civilis, s. d.; I) BezeichnungderHauptvorlesnng über dasstkömischc Recht ans dendeutschcnUniversitäten; daher Pandektist, der Uni-versitätslehrer, welcher bes. das Fach des RömischenRechtes vertritt.

Paudcmie (v. Gr.), eine auf viele Ortschaften,«in ganzes Land verbreitete epidemische oder ende-mische Krankheit. Pandemisch können auftretendie Cholera, LaS Fleckficber, die Ruhr, die kaltenFieber, die Rachenbräune rc. Der Anfang u. Um-fang einer P. ist von der Einschleppung eines (meisteomagiösen) Krankheitsgiftes in viele Orte n. daherhauptsächlich vom Verkehr, die Dauer von der Zahlder für das Krankheitsgift Empfänglichen und derSchluß davon abhängig, ob dic sämmtlichcn für dasbetreffendeKrankheitsgiftEnipsänglichen eines Land-striches durchseucht sind. Kunze.

Pandcmos lgr.), das ganzeVolk betreffend, fürJedermann, gemein, öffentlich; daher AphroditeP.,so v. w. Venus Bnlgivaga.

PlNidstarpur (Pnndcrpoor), Stadt im Collcc-torat Sholapnr der indo-brit. Präsidentschaft Bom-bay, an der Bhima, ein besuchter Wallfahrtsort mitheiligem Tempel des Bischnn; 16,817 Ew.

panilion, der Flußadler, s. Adler.

Pnndton, der Name zweier mythischen Könige,^si Älhcn; I) P. I., Sohn des Erichthonios, der'Sänfte in der Königsrcihe. 2) P. II., Sohn dcs iKelrops ll., der achte König von Athen; von denMetioniden vertrieben, ging er nachMegara, wo erniil der Hand derPelia, Tochter des- KönigsPylas,wie Negicn.-ng erhielt n. Vater des Ägens , Pallas,Rlsos n. Lykos (Pandioniden) wurde. Diese kehrten ^

nach Athen zurück u. vertrieben die Metioniden wie-der. Nach P. war die dritte attischcPhyle Pandio-nis genannt.

Pandit (Pundit, vom sanskrit. panäiba, d. h. einkluger, unterrichteter Mann), noch jetzt die gewöhn-liche Bezeichnung der gelehrten und literarisch gebil-deten Hindus in Indien.

Pandja, altind. Reich aufderSSpitzedesDekhan.Die Umrisse der Geschichte s. u. Indien, S. 691 f.

Pandora (d. i. die Allbegabte), 1) nach griechi-scher Sage das erste menschliche Weib, von Hephästosaus Wassern. Erde gebildet ».mit der Sprache, vonden Göttinnen mit Schönheit u. Liebreiz, aber nnrznm Schaden der Männer, von Zeus mit einerBüchse ausgestattct, in der aller Jammer für dieMenschen verschlossen war. Hermes führte die Un-heilbringende, ans Zeus' Befehl, dem Epimethenszu. Dieser verband sich, taub gegen die Warnungenseines Bruders Prometheus, mit ihr. Er öffnete dieBüchse, worauf alles Schlimme sofort herausflog u.nur die trügerische Hoffnung znrllckblieb. 2) A. Aste-roiden Nr. 55.

Pändröfos.TochterderErechthensu.derAgrau-los, Thangöttin, welche mit den Horen u. dem He-lios nmBewahrnng desLandes vor schädlicher Dürreangerufen wurde. Sie hatte eine mit dem Erech-theion und dem Tempel der Athene Polias verbun-dene Kapelle auf der Akropolis zu Athen, Pandro-seion, worin der heilige, von Athene geschaffeneÖlbanm stand. Es ist Las einzige bekannte Gebäudeder Griechen, an dem das Gebälk nicht von Säulen,sondern von Karyatiden getragen wurde.

Pandschab, so v. w. Pendschab.

Pandschah (Pandsch), s. PenLsch.

Paitdschal-Gcbjrge,!- Pir Pandschal.

Pandschir, mächtiger Nebenfluß des Kabul inAfghanistan, der am Hindnknsch entspringt u., nach-dem er den Ghorband aufgenommen, unterhalb derStadt Kabul mündet.

Pandschkora, der Hanptncbenfluß des Suwat,der bei Haschtnagar (indischer Distr. Peschawar) inden Indus mündet. Er entspringt in 5 Armen amHindnknsch. Es ist der Guräos der Alten.

Pandschnad (Punjnud), s. Pantschanada.

Pandn, mythischerKönig des altenJndiens, derStammvater der Pandava (Pandn), deren Kampf mitden Kurn den Kern des indischen Epos Mahabha-rata (s. d.) enthält.

Pnndttlf, der Name von 4 Fürsten von Bene-vent u. von 6 Fürsten von Capua, welche im 10. u.11. Jahrh. regierten. Am bedeutendsten war P. I.,derEiscnkopf, welcher von 95981 alsHerzog vonBencvcnt und Spoleto, Fürst von Capna regierte;970 vermittelte er, nachdem erKaiserOttos I. Lehns-mann geworden, den Frieden zwischen Otto u. demgriechischen Kaiser, der ihn seiner Gefangenschaft so-eben entlassen hatte.

Pandnrc», ursprünglich Räuber, die sich aufden Grenzen zwischen Ungarn, der Türkei n. Öster-reich hernmtrieben und vielfach auch zu politischenZwecken gebraucht wurden; ans ihnen warb 1740Trenk sei» berüchtigtes Corps, für das die Bezeich-nung P. beibehalten wurde, die sodann auf die ir-reguläre slavischeJnfanterie des österr.Hecres über-ging; ans ihnen wurden später die jetzt aufgelöstenGrenzrcgimcnter gebildet. r-

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