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Bd. 12 (1877) Laing - Mettenleiter
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l-v«iuitieliitt

xpz. 1861; Cobet, Antsterd. 1863; Auswahl mitsdeutschen Anmerkungen von Ranchcnstein, 7. A.,Bcri1877; Frohbcrger,Lpz.1866 ff 3Bde.; Über-setzungen von Falk, Brest. 1843; Banr, Stuttg.1 -jlS; der Epitaphios (Rede zu Ehren der ün Korin-thischen Kriege Gefallenen, 393 v. Ehr. gehalten) n.einige andere Reden in Wielands Attischem Museumn. Neuem attischem Museum; vgl. Hölscher, Ils vibaet serixiis Itz'sine, Bcrl. 1837. Eichhoff.

Ipsimacbis L., Pflanzengattnng aus der FainiliepiimnlLoene-I^z'sinntskiis-ts (V. 1); Kelch 5 7-theilig, Blnmenkrone radförmig, tief 57spaltig,Staubblätter der Basis der Blnmenkrone eingesügt,zehn, die fünf äußeren kürzer u. unfruchtbar, oderö-7; Kapsel 5klappig, Samen auf dem Rückengelielt. Etwa 60 Arten, bes. auf der nördl. Hemi-sphäre: shBlüthen in achselständigcn Trauben, klein,67zählig: 4,. tllxrsiliorn 4,., in Siilnpfen u. Grä-ben. b) Blnlhen 5zählig: I,. oiliacka, 41., mit gegen-ständigen Blättern n. meist einzelnen Blüthen in denAchseln der oberen Blätter; Zierpflanzen ans Nord-amerika. I-. vulgaris 4b., mit gegenständigen, sel-tener quirligen Blättern n. großen, zu 14 in denAchseln der oberen Blätter stehenden Blnthen; infeuchten Gebüschen rc. I-. xunotats. 4b., der vori-gen ähnlich, mit linkerseits schwarz punktirten Blät-tern u. drüsig gewimpertcn Blumenkronenabschnit-ten; im südöstlichen Deutschland wild, häufig alsZierpflanze cnltivirt und verwildernd, kb. nuwinn-laria 4-. (Pfennigkraut), kriechend, mit rundlichenBlättern und einzeln stehenden, großen Blnthen;häufig an feuchten Grabenrändern; wird als Am-pelpflanze cnltivirt. I,. neinoruin 4b., kriechend, miteiförmigen Blättern n. kleinen hellgelben Blüthen;an schattigen Waldplätzeu. Engter.

Lhsimachos, Sohn des Thcssaliers Agathokles,geb. um 361 v. Ehr. in Pella, begleitete Alexanderd. Gr. ans dem pers. Feldzüge n. wurde während derind.Ziige wegen seines Nlnthes n. seiner gegen denKönig bewiesenen Treue von diesem sehr ausgezeich-net und unter die Zahl der acht Leibwächter ausge-nommen. Nach Alexanders Tode (323) wurde ervon dem Neichsverweser Perdikkas zum StatthalterThrakiens n. der angrenzenden Landschaften ernannt.Nachdem er sich lange von den Streitigkeiten derDiadochen fern gehalten, schloß er sich 315 gegenAnligonos u. Demetrios an die Partei des Ptole-mäos u. Seleukos an. Alsbald erregte Antigonosdie thrakischen u. skythischen Völker gegen ihn, die erjedoch 311 unterwarf. Er gründete in Thrakien dieStadt Lysimachia n. nahm nachher den Königstitelan, trat seit 302 in dem letzten Kampfe gegen An-tigonos ans und eroberte die ganze WKllste Klein-asiens n. Herakles am Pontos, deren Königin Ama-stris er heirathete. Zwar bei Lampsakos von De-nietrios besiegt,schlug er in der entscheidenden Schlachtbei Jpsos 301 mit Selenkos den Antigonos; in derTheilung Kleinasiens erhielt er das eigentliche Kap-Padokien u. einige kleinere Länder n. heirathete nundes Ptvlemäos Tochter Arsinoe. Darauf nahm er2S7 dem Demetrios, welcher die Feindseligkeiten er-neuerte, dessen klcinasiatische Besitzungen, mußte ihn>edoch im Frieden 204 als Herrscher von Makedo-men anerkennen. 292 zog er gegen die Gcten nord-wärts der Donau, wurde aber dort geschlagen undsogar gefangen. Nach seiner Befreiung fing crwie-

- I^'tlii'ncerre.

s der mit Demetrios Krieg an und vertrieb denselbenaus Makedonien. Dadurch aber, daß er den fluch-tigen Ptvlemäos Kcrannos bei sich aufnahm, machteer sich dessen Vater, Ptolemäos Lagt, zum Feinde,u. als er mit zunehmendem Alter immer mißtraui-scher n. grausamer wurde und auf Anstiftcn seinerzweiten Gemahlin Arsinoe, welche ihren Kindern denThron verschaffen wollte, seinen Sohn Agathoklesaus erster Ehe hinrichten ließ, verließen ihn die Vor-nehmsten seiner Verwandten und Unterkhancn undflohen zu dem in Kleinasicn eingefallenen Seleukos,den er deshalb bekriegte, gegen den er aber 281 beiKoros in Phrygicn fiel. Eichhoff.

Lystppos, ans Sikyvn, Bildhauer, lebte um338 v. Ehr.; er war erst Metallarbeiter und bildetesich ohne Lehrer znm Bildhauer. Alexander d. Gr.,welchen er in verschiedenen Größen und Stellungendargestellt hatte, ehrte ihn so, daß er von keinemanderen Plastiker dargestcllt sein wollte. L. gab zu-erst dem Heroencharakter n. namentlich dem Hercu-les eine scharf bestimmte typische Gestalt, die Gestalt,von der die Spätcrennichtmeyrabwichen. VonL, einHephästion, die am Granikos Gefallenen 34 Heldenals Neiterstatuen (standen in Dion, später in Rom),eine Löwenjagd Alexanders (in Delphi), ein kolos-sales Hercnlesbild (in Tarent, später auf dem Ca-pitol in Rom). Von ihm rühren auch der sogen.Farnesische Hercules, der sich auf die Keule stützt,der sitzende, der von Amor besiegte u. der zechendeHercules her; in Tarent war eine Colossalstatne desZeus, in Korinth eine des Poseidon von ihm. Auchschreibt man ihm die berühmten Pferde zu, welchefrüher in Constantinopel, dann in Venedig, von17961815 in Paris waren, jetzt wieder dieFatzadeder Marcuskirchc in Venedig (s. L.) zieren. Der vonihm auf Studium des Polyklet und der Natur hinausgestellte neue Kanon des menschlichen Körpersergibt neben manchen Äenderungen der Maßver-hältnisse namentlich einen kleineren Kopf. Er sollgegen 1500 Werke, vorwiegend in Erz, geschaffenhaben. Regnet.'

Lysis, 1) L. aus Tarent, Schüler des Pytha-goras, ging nach der Auslösung des PythagoreischenBundes nach Theben, wo er im Hanse des Epami-nondas lebte n. dessen Lehrer ward. Ihm werdenSchriften über Pythagoras zngeschrieben. 2) L.ans Athen, Schüler des Sokrates , nach welchemPlaton seinenvonder Freundschaft handelnden Dia-log nannte. Eichhoff.

Lysistratos, Bildhauern. Erzgießer, Bruder vonLysippos, den er in der Bemühung um Raturähn-lichkeit noch übcrtraf, indem er als der Erste das Ge-sicht der abznbildcnden Personen oder Statuen inGips formte, dann Abgüsse in Wachs machte u. dar-nach in Erz arbeitete. Regnet.»

Lysknmm, eine bedeutendeErhcbungim Schwei-zer Kanton Wallis, der unmittelbare Nachbar desMonte Rosa, 4247 in hoch. Wegen bedeutendenSchwierigkeiten selten bestiegen. Bei einer Besteig-ung im Sept. 1877 verloren 5 Menschen das Leben.

l-^ttirnoeas, Pflanzenfamilie aus der Klasse derLlznckilioi ns, Kräuter, Sträncher od. Bäume ohneNebenblätter; Blätter meist gegenständig oder quir-lig, einfach, gestielt od. sitzend, Kelch in der Knospcu-Aage meist klappig, verwachsen-blätterig, gezähnt,Blumenblätter am oberen Kclchrandc cingcsügt, zu-