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Laiigcron -
darunter auch das L. Schwanthalers, nicht zu be-greifen im Stande war u. sie so von der Akademievertrieb. Werke: Kreuzabnahme in der Frauen-kirche und Der Zinsgroscheu. 2 ) Robert von,Historienmaler, geb. 1783 in Düsseldorf, starb inMünchen (VorstadtHaidhanscn) 6.Oct. 18-16, Sohndes Vorigen; vollendete seine Studien in Paris n.in Italien, wurde in München 1806 Akademie-Professor, l8L0Generalsecretär der Akademie, 1827Direktor des Kupferstichs- u. des Handzeichnnngs-cabinels und 1841 Generaldirektor der königlichenGalerien, als welcher er die Pinakothek einrichtcte.Hauptwerke: Das Altarbild: Christus heilt Lahmeu. Blinde n. Die sieben Werke der Barmherzigkeitin der Krankenhauskirche; Kreuzabnahme in derFrauenkirche zu München; Fresken in feinem Land-hanse zu Haidhausen (theilweise von A. v. Riedelansgesührt) und im Herzog-Max-Palais in Mün-chen; geistreiche Federzeichnungen zur GöttlichenKomödie. Rcgnct.
Langeron, Graf von, geb. 1764 in Frank-reich, trat schon früh in die Armee und diente mitAuszeichnung unter Rochambean in Amerika, trat1787 als Oberst in russische Dienste, machte denKrieg gegen die Türken mit und wurde sür seineLeistungen hier von der Kaiserin Katharina II. miteinem Ehrcndegen belohnt. 1702 organisirte er einCorps französischer Emigranten, war in den Krie-gen von 1805 n.1807 bethciligt; stand 1810 gegendie Türken u. 1812 gegen den südlichen Flügel derFranzosen. 1813 als Lorpsgcneral Blücher bei derschlesischen Armee unterstellt, war er nnthätig bci derSchlacht an der Katzbach, umzingelte aber u> ver-nichtete nach dieser die französische Division Pnthvd,kämpfte dann bei Leipzig und 1814 in mehreren!Schlachten, zuletzt vor Paris. 1815 wurde er Gene-ralgouvernenr von Neurußland, befehligte 1820 einArmeccorpsgegendieTürten; st. in Petersburg 1831an der Cholera als General der Cavalerie. Lcich-r.
Lcrngeroog, Insel in der Nordsee, unweit derostfriesischcn Küste, zum Kreise u. der prenß. Land-drostci Anrich gehörig, 5,^ slstkm LM) groß,besteht ans 4 Theilen; kleines Seebad, Rettungs-station ; 200 Ew.
Langcthal, Christian Eduard, Landwirth u.Botaniker, geb. 1806 in Erfurt; studirte 1827—30in Jena Natnrwisscnschastcn, insbesondere Botaniku. besuchte dann Las Land- u. staatswirthschaftlichcInstitut daselbst, dessen Direktor Schulze ihn 1831zu seinem Amanuensis machte; diesem folgte L. auch1833 an die Staats- u. Landwirthschastliche Akade-mie zu Eldena u. erhielt hier in dcms. Jahre eineAnstellung als Lehrer der landwirth. Naturgeschichteu. als Conscrvator der Sammlungen. 1830 kehrteer mit Schulze nach Jena als anßerordcml. Professorzurück u. führte nach Lessen Tode 1860—61 interi-mistisch das Direktorium des LandwirthschaftlichenInstituts. Er schr.: Geschichte der deutschen Land-wirthschast von Leu ältesten Zeiten bis ans Thaer,Jena 1847—56, 4 Bde.; Lehrbuch der laudwirth-schastlichen Pflanzenkunde, 4.A.Jena 1866, 3Bde.;Terminologie der beschreibenden Botanik, ebd. 1846;Beschreibung der Gewächse Deutschlands, ebd. 1858,2. A. 1868; Kalender der heimischen Pflanzen undThiere, ebd. 1868.
Langslüglcr, I-onAixsnnss 6'uv., Ordnung der
- Laiiglvis.
! Vogel, umfaßt die beiden Familien: kroesllarüäae!Lore., Sturmvögel u. I-ariäao Bhn, Möven. Mee-rcsvögcl mit ausgezeichnetem Flngvermögen, welcheden Strand fast nur zur Brutzeit besuchen. Derseitlich comprimirte Schnabel ist vorn hackig ge-krümmt. Nasenlöcher entweder spaltförmig, seitlichdurchgehend, od. in besonderen anfliegeuden Röhrencingejchlossen. Flügel lang, spitz. Schienen bis zurFerse befiedert. Lauf ziemlich lang, körnig oder ge-schuldet. Bordcrzehen mit Schwimmhaut. Hinter-zche, welches die Jnnenzehe ist, verkümmert oderfehlend. Farwick.
Langhalskäfer, s. Laufkäfer.
Langhaus, 1) Karl Gotthard, berühmterBaumeister, geb. 1733 zu Landeshut in Schlesien, st.1808zu Grllnciche bci Breslau. L.studirte erst Sprach-wissenschaft u. Mathematik, trat dann zur Baukunstüber, wurde 1775 Kriegs- n. Oberbanrath bei derKammer in Breslau, 1785 Geheimer Kricgsrath u.Direktor des Oberhosbanamtes in Berlin. Haupt-werke: Kirche der 11,000 Jungfrauen in Breslau;Das Hatzfeld-Palais daselbst; das frühere (1817abgebrannte) Schauspielhaus in Berlin, und dasBrandenburger Thor daselbst. 2 ) Karl Ferdi-nand, Architekt, geb. 14. Jan. 1781 in Breslau,st. 22. Nov. 1860 in Berlin, Sohn des Vorigen,Schüler Friedrich Gillhs ; trat schon 1707 in LenStaatsbandicnst, nahm 1806 seine Entlassung, bil-dete sich in Italien, ward 1810 Banraty und wid-mete sich specicll dem Theaterban, feierte 1867 sein70jähriges Dienstjnbiläum. Werke: Prinz Wilhelm-Palais in Berlin, mit dem er Schinkel aus dem Feldeschlug; Berliner Opernhaus; Bictoriatheater in Ber-lin, von Tictz nach L-s modificirtcn Entwürfen ausge-! führt; das neue Stadtthcater in Leipzig. Regnet.
Langicwiez, Maryan, pol». Jnsurgcnten-führer, geb. 5. Ang. 1827 in Äroloschin; studirte inBreslau slavische Sprachen und besonders Mathe-matik, war eine Zcülang Hauslehrer, diente danneinJahr in der preußischen Garde-Artillerie, bereistedarauf das Ausland n. erhielt 1860 in Paris eineLchrcrstelle an der von Mieroslawski ins Leben ge-rufenen IRilitärschnle, schloß sich aber noch im selbenJahre der Expedition Garibaldis nach Sicilicn undNeapel an u. war dann Lehrer an der poln. Militär-schule in Cuneo. Schon früher für den demokrati-schen Centralansschuß in Polen thätig, ward er beiAusbruch des polnischen Aufstandes 1863 Führereiner polnischen Jnsnrgentenschaar und erklärte sichnach Mieroslawskis Niederlage am 10. März zumDiktator von Polen, mußte jedoch schon nach 0 Ta-gen nach Österreich flüchten, wo er gefangen genom-men u. nach Joscphstadt gebracht wurde. 1865 inFreiheit gesetzt, ging er in die Schweiz, dann in dieTürkei, ohne politisch weiter hervorzntreten. Teichcr.
Lnnglois, Victor, sranz. Gelehrter, berühmtdurch seine armenischen Studien, geb. 20. März1820 in Dieppe, gest. 14. Mai 1869 in Paris.Schriften: Plumismabiguo äel'Armönig au moxon-äx-o, Par. 1855; lei. äans l'antiguits, ebd. 1858;iblumismaticino dos Grabes avant; 1'Islamisme,ebd. 1850; Lssai äs olassiüoation äes suitss mo-nstaires äs la OsovAis, ebd. 1860; voenmontsponr servir ä pliisb. äss I-usixnans äs la ksbibs-rdrmsnis, ebd. 1850; Lonsiävrations snr Iss rap-ports äs t'ldrinsniv aveo la ldiauso an inoz'vn-äAS,