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Bd. 12 (1877) Laing - Mettenleiter
Entstehung
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Länge.

gäbe von Johnstons IRiz-sioal ntlav u. a. Arbeitenbetheiligte, 1847 kehrte er nach Deutschland zurück,setzte in Berlin seine Studien fort, folgte 1855 einemRufe nach Leipzig, wo er die Geographisch-artistischeAnstalt von Brockbaus gründete u. bis 1860 leitete.Nachdem er bis 1868 privatisirt (gründete 1861 inLeipzig den Verein von Freunden der Erdkunde),trat er in das königl. Statistische Bürean in Berlinals Hülfsarbcitcr ein n. wurde 1871 znm Vorstehervon dessen topograph. Abthcilnng (Plankaminer) er-nannt. Er gab heraus: Schnlatlas, Brannschw.1852,u. ö.; Atlas von Nordamerika, ebd. 1853;Reiseatlas von Deutschland, Lpz. 185559; Land-und Seekarte des Mittelländischen Meeres, Triest1857 ; BibclatlaS, Lpz. 1860; Atlas von Sachsen,ebd. 186062: Zwei Schnlkarten vom KönigreichSachsen, ebd. 1860, 3. Anfl. 1876; Handatlas, ebd.186366» 2. Anfl. 1867, 3. Ausl. 1876 unter demTitel: Atlas der Geographie: Atlas zur Industrie-u. Handelsgeographie, Zürich n. Lpz. 1867; Clemcn-tar-Schulatlas, Brannschw. 1862; Größerer Schnl-atlas, ebd. 1862, 30. A. 1876; Jllnstrirte Geogra-phie für Schule n. Hans mit einem Atlas (58 Kar-ten) rc., Stnttg. 1866; Eiscnbahnkarte von Europa,Berl. 1866, 12. Ä. 1877; Schulatlas in russischerSprache, Petcrsb. 1871; Kleiner Atlas für ein- bisLrciklassigc Volksschulen, Brannschw. 1876; Vclks-schnlatlas, ebd. 1872, 58. Anfl. 1877; Ils IslcolniTLIIasra, Budapest 1878; bearbeitete auch die 8. A.von Blaues Handbuch des Wissenswürdigsten ansder stiatnr u. Geschichte der Erde, Brannschw. 1867bis 1869. 8) Friedrich Albert,Sohn von L. 1),einer der bedeutendsten deutschen Philosophen derneuesten Zeit, geb. 28. Scpt. 1828 zu Wald bei So-lingen, studirte seit 1847 in Zürich und Bonn Philo-sophie u. Philologie, wurdel85l Gymnasiallehrer inKöln, habilitine sich 1855 für Philosophie in Bonn,kehrte jedoch 1858 znm Lehrfach zurück, indem erGymnasiallehrer in DniSbnrg wurde. Infolge einesVerweises wegenBcthsiligung anderWahlagitation,1862, nahm er seine Entlassungaus dem Staatsdienstu. trat als Compagnon in eine Duisburger Buch-handlung ein, wandtesichEnde 1866 nachdcrSchweizu. lebte bis 1870 in Winterthur als Buchhändler u.Redacteur. Er folgte dann einem Ruse als Professorder Philosophie nach Zürich und 1872 nach Mar-burg, wo er 21. Nov. 1875 starb. L. war zugleichein kritischer und speculativcr Geist in eminentemSinne und deshalb zum Philosophen wie geschaffen.Eine seiner Hanpteigenthnmlichkeiten besteht darin,daß er, obwol fortwährend mit den höchsten Prob-lemen beschäftigt, überall im Boden der Wirklichkeitwurzelt n. ihm ist es hauptsächlich zu verdanken, daßLas Studium der Philosophie aus Kant zurückging.Sein Hauptwerk: Gesch. des Materialismus erschienJserl. 1876 in 3 A., 2 Bde.,n. wurde ins Englischeii. Französische übersetzt. Sonstige Werke: Die Ar-beiterfrage, 3. A., Winterth. 1876; Mills Ansichtenüber die sociale Frage, Duisb. 1865; Grundlegungder mathematischen Psychologie, ebd. 1865; DieLeibesübungen, Gotha1863; (anonym) Das päpstl.Rundschreiben und die 80 verdammenden Sätze,Duisb. 1865, Winterth. 1867. Aus seinem Nachlaßgab Cohen heraus: Logische Studien, Jserl. 1877.Vgl. Vaihinger, Hartmann-Dühriug-Lauge: ZurGeschichtederPhilosophiedes19.Jahrh., Jserl. 1877.

0) Max, Schachmeister u. Schriftsteller, geb. 7.Aug. 1832 in Magdeburg, studirte von 185262zuerst Philosophie und Theologie, zuletzt die Rechteund lebt jetzt als Buchhändler in Leipzig. Er hatzuerst die deutschen Schachcongrcsse ins Leben ge-rufen; die wissenschaftliche Behandlung des Schach-spieles begründet und in zahlreichen Schriften ent-wickelt; n. A.: Kritik der Eröffnungen, Berl. 1855;Lehrbuch des Schachspiels, ebd. 1852, 2. A. Halle1865 (ins Russische, Ungarische u. Italienische über-setzt); Sammlung neuer Schachpartien, Lpz. 1857;Handbuch der Schachaufgaben, ebd. 1862; Feinhei-ten des Schachspiels ans dem Gebiete der Compo-sition, ebd. 1865; seit 1858 redigirte er auch dieSchachzcitnng. Auf anderen Gebieten veröffentlichteer n. A. Kritik der Grundbegriffe vom geistigen Eigen-thum, Schöneb. 1858, meine Biographie von Abra-ham Lincoln, Lpz. 1866. 10) Christian Konra dLudwig, Philolog und Archäolog, geb. 4. März1825 in Hannover, studirte 181317 in Göttingen,habilitirte sich hier 1849 u. wurde 1853 anßerordcntl.Professor, ging im selben Jahre als ordentl. Profes-sor der elastischen Philologie nach Prag, 1859 nachGießen u. 1871 nach Leipzig. Er schrieb: Handbuchder Römischen Altcrlhümcr, 1.lll. 1; Register vonMendelssohn, Berl. 185674; 1. in 3. Ausl., ebd.1876; 11. iu2.Aufl., 1867; III. 1 in 2. Ausl. 1876;ferner eine Reihe antiquarischer, grammatischerAbhandlungen; Das System der Syntax des Ap>pollonios Dysk., Gött. 1852; Die Oskische Inschriftder 'labula, Unntiiin, ebd. 1853. Ikber die Bildungdes lat. Inünitivus prav8. pas8., Wien 1859; DieEphetcn n. der Areopag vor, Solon, Lpz. 1874, u.gab den Hyginus, cks mnnitwnibua onstrorum,Gott. 1847, heraus, i) Ws,'lcr. s) s) Regnet. s) °.

4) Zimmermann. 8) 9) Schroot. 10) Brambach.

Länge, 1) astronomische, Bogen der Ekliptik,welcher zwischen dem Punkte des Widders und demBreitenkreise eines Sternes enthalten ist; sie wirdentweder in Graden der Ekliptik angegeben, die vonW. nach O. gezählt werden; oder so, Laß, nach derEintheilnng der Ekliptik in 12 Zeichen (von je 30")die Zahl des Zeichens (oder auch das Zeichen selbst,u. dann der Grad in diesem angegeben wird. Durchdie astronomische L. und Breite ist sür jeden Sternder Ort, wo er sich am Himmel befindet, genau be-stimmt, wobei für die Planeten, wie bei der Breite,der Unterschied von geo centrisch er n. helioce u-trischcr L. zu berücksichtigen ist. Wegen des Vor-rllckens der Nachtgleichcn (s. d.) nimmt aber die L.jedes Fixsternes jährlich etwa um a2" zu. Hiernachsind ältere Angaben von Fixsterustesiuugeu zu be-richtigen. 2) Geographische L., Abstand einesOrtes auf der Erdoberfläche von einem a's ersten an-genommenen Meridian, gemessen von dem letzterenaus in östlicher, beziehentlich westlicher Richtung undzwar nach Graden desjenigen die Erde westöstlichumziehenden Kreises, ans welchem der betreffendeOrt liegt. Sie wird immer nach Graden (") u. derenEinthciluugcn in Minuten h) u. Secnndeu (") an-gegeben. Der Ausdruck L.iu diesem geographischenSinne schon von Aristoteles gebraucht, hat seinenGrund darin, daßderdenGriechen(Europas Lehrernvor allem auch in der Erdkunde) bekannte Theil derErde, also wesentlich das Mittclmeer mit seinen lkm-gebnngen, in westöstlicher Richtung seine größte Aus-

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