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Bd. 12 (1877) Laing - Mettenleiter
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Langbmi Longe

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verhalf. Er schr.: Predigten, St. Gallen 1852;!Religiöse Reden, 2.Anfl.Zürich 1876, 2 Bde.; ver-such einer christlichen Dogmatik, 2. A., Berl. 1868;>Religiöse Charaktere, Winterth. 1862; Stunden'der'Andacht, ebd. 186265; Ein Gang durch diechristliche Welt, 2.Ausl. Berl. 1870; Martin Luther,ein religiöses Charakterbild, ebd. 1870. Er redi-girte die Zeitstiinmen, seit 1872 unter dein TitelReform, Zeitstünmen aus der Schweizerischen Kircheerscheinend. Seine Biographie von Biedermann,Zürich 1876; Mayer, H. L., Lebensbild eines frei-sinnigen Theologen, Basel 1877. 3) Heinrich,namhafter Schlachten- n. Genremaler in München;geb. 24.April 1888 in Rcgcnsbnrg; stndirte an denUniversitären Berlin n. Älünchen Rechtswissenschaft,wurde 1855 Schüler von Friede. Boltz, stndirte imGestüt zu Stuttgart u. an der Kunstschule zu Mün-chen, sowie unter der Leitung von Boltz, besuchte1860 Ungarn, 186667 Paris, machte den Feldzugvon 187071 mit n. bereiste seitdem Holland, Un-garn, Konstantinopel, Kleinasien, Griechenland undItalien. Hauptwerke: Schlacht bei Sedan; AttaqueLei ChassenrS d'Afriqne; Rückzug Mac Mahons nachder Schlacht von Wörth; Pariser Rennen.

1) Lagai.* 2 > Löffler, V) Regnet.

Langbein, August Friedr. Ernst, deutscherDichter, geb. 6. Sept. 1757 zu Nadeberg bei Dres-den, erhielt seine Vorbildung ans der Fürstenschnlezu Meisten, stndirte seit 1777 in Leipzig die Rechte,wurde 1781 Amtsactnar in Großenhain, 1785 Ad-vocat in Dresden, 1786 Kanzlist beim dortigen Ge-heimen Archiv, ging 1806 nach Berlin, wo er 1820Censor der schönwissenschaftlichen Schriften wurde n.2. Jan. 1885 starb. Hauptsächlich in der launigenpoetischen Erzählung beliebt. Gedichte, Lpz. 1788,2 Bde,: 8. A. das. 1820; Schwänke, Dresden 1701bis 1704, 2 Bde.; 8. A. Berl. 1816; Neuere Ge-dichte, Lüb. I8l2u 1828, 2Bde.;Humoristische Gedichte, heransgegeben von Titlmann, Halle 1875.Sämmtliche Schriften, Srnttg. 183587, 8l Bde.;2.A. 1841, 16 Bde. Verb. n. verm. 3. A. (mit L-sLebcnsgeschichte) 1845, 6 Bde.; Auswahl, ebd. 1830,8 BLe. Aimmcrmmm.

Lange, 1) Johann Peter, protestantischerThcolog, geb. 10. April 1802 zu Sonnborn beiElberfeld; nachdem er von 1822 an zu Bonn unterLücke n. Nitzsch Theologie studirt hatte, wurde er zu-erst Hilsspredigcr bei Krnmmachcr zu Langenberg.1826 Pastor zu Wald, 1828 zu Langenberg, 1882zu Duisburg. Im Jahre 1841 ging er an dieStelle von Strauß alsProfessor der Kirchengcschichte». Dogmatik nach Zürich, 1854 nach Bonn. Schr.;Das Leben Jesu, Heidelb. 184447, 3 Bde.; christl.Dogmatik, Heidelb. 184052, 3 Bde., n.A. 1870;Das apostolische Zeitalter, Brannschweig 1853 bis1854, 2Bde.; Vermischte Schriften, Mors 1840 bis1841,4Bde., Bielefeld 186064, 3 Bde. Als geist-ücherLiederdichter trat er ans in folgenden Schriften:Bibliche Dichtungen, 1. Bd. Elberfeld 1832, 2. Vd.Essen 1834; Gedichte, Essen 1843; Vom Älberge,Frankfurt 1852, 2. Anfl. cvd. 1858. Außerdem ver-össenrüchte er seine Predigte» n. eine Reihe Gclegen-beiiLschriftcn, so: Vom Krieg und vom Sieg, Bonn18618; Zur Psychologie in der Theologie, Heidelb.I8Ä3. In dem von ihm herausgcgebencn Thcolog.-hoftiilct. Bibelwerk ist von ihm bearbeitet: Matthäus,

Marcus, Johannes,Nömcrbrief n. JacobnSbrief. 2)L n d w ig, Bau Meister, geb. 22. März 1808 in Darm-stadt, st. 31. März 1868 in München. Schüler desBanraths Lerch ist Molkers, besuchte er dann die Uni-versität Gießen, begleitete C. Rottmann 1834 nachGriechenland, ward Zeichnnngslehrer am Gym-nasium in Athen und kehrte 1838 durch Italien zu-rück; in München sich niedcrlassend lebte er als Pri-vatmann, bis er 1847 znm Professor der Bauschulean der Akademie ernannt wurde. Der König vonGriechenland hatte ihn znm Banrathe erhoben.L. ging ans Concnrrenzen achtmal als Sieger her-vor; seine bedeutendsten Bauten sind die königlicheVilla in Berchtesgaden n. Las Museum in Leipzig.Er ging von der althellenischen Kunst zur altchrist-lichen n. von ihr zur Renaissance über. 3) ChristianChristoph Andreas, norwegischer Historiker, geb.13. Ang. 1810 zu Börnm, gcst. 10. Mai 1861 alsArchivar in Christiania. Schrieb: Vs nor-ftco Llosb-rss llrstorro ! Nrckckslaickorsn, Christiania 1847;war auch lhätig als Herausgeber, besonders (zu-sammen mit Unger) des äiplmnabirrinin isivrrvsAr-onnr. 4) Philipp (Pseudonym Philipp Galen),deutscher Romandichter, geb. 1813 in Potsdam, stn-dirte Medicin, betheiligle sich als Dirigent eines Felb-lazarcthes 1849 an: Kriege in Holstein, ist seit 1857Stabsarzt in Potsdam. Romane: Der Jnselkönig,Lpz. 1852, 5 Bde.; Der Irre von St. James, das.

1853, 5. Anfl. 1871, 4 Bde.; Fritz Stilling, das.

1854, 4 Bde.; Walther Lund, das. 1855, 3 Bde.;Andreas Bnrns n. seine Familie, das. 1856, 4 Bde.;DieJnsnlaner, das. 1871, 4 Bde.; Der LenchtthnrmanfCapWrath, das. 1862,3 Bde.; Nach zwanzig Jah-ren, das. 1864; Die Tochter des Diplomaten, das.1865, 4 Bde.; Der Löwe von Luzern, Berl. 1860,5 Bde.; Der Rastclbinder, das. 1884, 3 Bde.; DerEinsiedler vom Abendberg, das. 1876, 3 Bde., rc.;Gesammelte Schriften, Leipzig 185766, 36 Bde.5) Friedrich, Baumeister und Kniistschriftsteller,geb. 5. Ang. 1817 zu Kassel, st. 1870 anfangs Sept.in Marburg. Erbaute das Klinikum daselbst n. re-stanrirte die Michaelskirche zu Fulda, die Kloster-kirche zu Haina n. dis Elisabethlirche in Marburg n.war seit 1851 Professor der Baukunst und Kunst-geschichte das. Von L. Bandenkmale n. ÄlterthümerFuldas (Fulda 1847) u. der 2. Thei! von HofstadtsGothischcm A-B-C-Bnch (Franks. 1848). 0) Ju-lius, bekannter Landschaftsmaler n. königl. bayer.Hofmaler; geb. 17.'Ang. 1817 zu Darmstadt, Sohneines Stabsanditors, Bruder von L. 2), arbeiteteschon mit 15 Jahren für eine im Verlage seinesBruders Gustav erscheinende Sammlung der schön-sten Gegenden Deutschlands, ward dann Schüler vonI. W. Schirmer in Düsseldorf n. zog hierauf um dieMitte der 40er Jahre nach München, von wo er 10Jahre später nach Mailand übcrsiedelte und dortLehrer der Erzherzogin Charlotte, nachmaligen Kai-serin von Mejico ward. Seit 1858 lebt L. in München, vom Hofe vielfach beschäftigt n. ausgezeichnet.

s L. liegt das Anmnthige näher als das Ernste nn:

> Gewaltige; seine Fruchtbarkeit ist eine nngewöhn-! liehe. Er bethciligte sich auch an der Großen Deut-' sichen Landschaftsschnlc (Dannst. 1860). 7) Hc nry,bekannter Geograph, geb. 13. April 1821 in StettinSchüler von H. Berghaus n. K. Ritter, erhielt 1841, einen Ruf nach ESindurg, wo er sich an der Heraus-

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