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Bd. 12 (1877) Laing - Mettenleiter
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50 Lancsche Maßfloschc Lang.

doch wegen der bedeutenden Kosten nicht bewerkstel-sden Künstlern jener Zeit, welche die Knnst äußerlichligt werden konnte. Nachdem er dann zmn zweiten sti. oberflächlich anffaßlen n. sie gewissermaßen Hand-Male in den I. 183335 Ägypten besucht hatte,! werksmäßig betrieben. Die Technik des Fresko be-gab er seinen ^.oeount ob tilg wannsrs aud oustoms handelte er mit Virtuosität. L. gilt als der Haupt-sk tlrs modern lii§zptians in 2 Bdn. heraus (Lond. "

1842j, der eine so günstige Aufnahme fand, daß erin 6 Ausgaben erschien und auch ins Deutsche über-setzt wurde. Seine 1842 in London in 3 Bändenveröffentlichte engl. Übersetzung der 1001 Nacht istmit werthvollcn Äninerkungen über orientalische Sit-ten u. Gebräuche bereichert. Im 1.1842 reiste L.znm dritten Male nach Ägypten, um sein arab.-engl.

Wörterbuch auszuarbeilcu. Durch Benützung dervielen ihm hier zu Gebote stehenden vorzüglichen Üigten Minister in der Schweiz ernannt, 1875 wurdelexikalischen Quellen gelang es ihm vermittels seiner ^ er zum Senator auf Lebenszeit erwählt. Er schr.:gründlichen Kenntniß der arabischen Sprache nach! l-'Ü^liss st Iss pliilosopnes flu 18s sieols 1857;einer 35jährigen Thätigkeit ein Werk zu vollenden, lossai snr la ldsvolulion tranyniso 1858; Listoirsdas zu den größten Leistungen ans dem Gebiete der politigus des papss 1860; lätudss st portraitssemitischen Sprachwissenschaft gehört und mit Recht! politiguss 1863 rc. Sein Hauptwerk ist: Hist, äsals eintlwsaurns der arab.Sprache n. orientalischen sXnpoIsou 1., 1867 n. ff., 5Bde., worin er rück-Sitten, Gebräuche n.Denkwcise anerkannt wird. Als sichtslose Kritik über den Napoleon-Cnltns übt und

gegner Domenichinos und als dessen Mörder durchGift. Werke: Die Kuppel inSanAndrea della Ballein Nom, mit der Himmelfahrt Mariä; das Para-dies in der Jesuitenkirche zu Neapel; die Tribünevon S. Gennaro, ebd. Regnet.»

Lanfrcy, Pierre, geb. 1828 znslChambery;stndirte Jura, beschäftigte sich aber bald nur mitGeschichte n. Philosophie, wurde 1871 in die gesetz.gebende Versammlung und später zum bevollmäch-

L. 10. Aug. 1876 starb, waren erst 5 Bde. von sei-nem^rnbiL-snAligll I-oxisou äsrivsä brom tlls bestund tlls most sopious sastsrn svuross in London186375 erschienen; der Druck der noch fehlenden3 Bde., von denen der sechste schon unter der Presseist, wird von seinem Großnefsen Mr. Stanley L.Pvole besorgt. s-

Lancsche Mnßflaschc, s. Elektricität S. 217.

Lanfrauc, Vorläufer der Scholastik, Erzbischof,stammte aus einer vornehmen Familie in Pavia,stndirte in Bologna Rechtswissenschaft und die libe-rales diseiplinns, best Dialektik; nach Pavia zurück-gekehrt, gab er bald die Jurisprudenz auf n. unter-richtete nur in den freien Wissenschaften; er wendetesich darauf 1040 als Lehrer nachAvranches inFrank-reich und wurde, infolge eines Gelübdes bei einemÜberfall durch Räuber 1402 Benedictiner im KlosterBec; hier 1046 zum Prior erhoben, sah er nichtallein auf die Klosterdisciplin, sondern organisirteauch den wisscnschastlichen Unterricht in einem förm-lichen Lehrcnrsns. Unter ihm wurde Bec die be-rühmteste Schule in Frankreich; doch verließ er sie1063 oder 1064 ». wurde Abt in Caen, wo er seinewissenschaftliche Wirksamkeit fortsetzte; 1070 folgteer einem Ruse Wilhelms des Eroberers als Erz-bischof nach Canterbnry n. st. hier 1089. Bekanntist er in der Kirche bcs. durch seinen Streit mit Be-rengar von Tours (s. d.) über das Abendmahl; inseiner Schrift De eorpors sb sanZuins dom. ässn(lbristl advsrsus Lsrsn^arium (106469) spracher die spätere Transsnbstantionslehre nahezu voll-ständig ans; außerdem verfaßte er: vsersta. proordins 8t. llvnsdioti; lilpistolns u. a., gesammeltaus I-ankransi opsrn von DÄchery, Paris 1568,u.ö., neueste Ansg. von Gilcs, Oxf. 1844 s., 2Bde.;Lebensbeschreibung von Milo Crispinus. Über ihnMöhler, Ges. Schriften I,; Hasse, Anselm v. Can-terbury. Löffler.»

Lanfranco, Giovanni, berühmter ital. Hi-storienmaler, geb. 1581 in Parma, st. 1647 in Rom;Schüler Agostino n.Lodovico Caraccis. Seine erstenöffentlichen Arbeiten führte er in Nom unter Anni-bale Caracci aus u. malte dann in Parma u. Pia-cenza n. hierauf in Neapel n. Rom, wo ihm Papst

dcnKaiser in seinem wahrem Lichte: als großen Feld-Herrn, aber rücksichtslosen Egoisten darstellt. L. ar-beitete auch viel für Zeitschriften rc. Volchert.

Lang, I) Karl Heinrich, Ritter von, Ge-schichtsforscher, geb. 7. Juli 1764 in Balgheim beiOtlingen, wurde, nachdem er die Rechte stndirt,darauf eine Zeit lang Privatsecrctär gewesen n. von179193 geschichtliche Studien in Güttingen ge-macht, 1795 Archivar in Bayreuth, dann als Le-gationssccretär der prenß. Gesandtschaft znm Con-grcß in Rastatt geschickt, 1799 Kriegs- n. Domänen-rath in Ansbach, 1808 Kanzlcidirector das., 1811Geh. Legationsrath und Vorstand des Reichsherold-amts in München und 1815 Geheimrath n. Kreis-Üirector in Ansbach: er ward 1817 pensionirt undlebte dann literarisch thätig auf seinem Landguts beiAnsbach, wo er 26. März 1835 starb; er schr.: Hi-storische Entwickelung der deutschen Stencrverfass-nngen seit den Karolingern, Berl. 1793; HistorischePrüfung des vermeintlichen Alters der deutschenLandstände, Gött. 1796; Bayerische Jahrbücher von11891294, Ansb. 1816, 2. Ansg. 1824; Adels-bnchdesKönigreichsBayern, Münch. 1816, 2.Ansg.1820; Gesch. des bayer. Herzogs Ludwig des Bär-tigen, Nllrnb. 1821; IloASstasivs rsrninlloiearmuautogrnplm ad annum nsgus 1300. Münch. 1822bis 1828, 4 Bde.; auch als humoristischer u. satyri-scher Belletrist trat er auf in seinen HammelburgerReisen in 11 Fahrten,Nürnb.181833. Nach seinemTode erschienen Memoiren des Ritters v. L., Braun-schweig 1841, 2 Bde., höchst interessant, aber alsGeschichtsqnelle nicht des. zuverlässig. 2) Heinrich,Protestant. Theolog, geb. 14. Nov. 1826 zu From-men: (Württemberg); stndirte seit 1844 in Tübin-gen, mußte aber 1849 wegen seines politischenAuftretens ans seinem Vaterland fliehen n. wurde'Pfarrer in Wartan (Kanton St. Gallen), 1863 zuMeilen (Kanton Zürich), 1871 Diakon zu St. Pe-ter in Zürich, n. noch in demselben Jahre nach Hir-zels Tod Pfarrer, 1872 Mitglied des Züricher Kir-chenraths, st. 13. Jan. 1876 in Zürich. Er war einerder hervorragendsten Führer der frei-protestantischenRichtung, der er in der Schweiz Lurch seine Beredt«

. . samkeit n. Energie, sowie durch seine anfopfcrungs-

Urban VII. die Ritterwürde verlieh. L. gehörte zu s volle gewinnende Persönlichkeit zum Ucbcrgewicht