Siconi — ßib.
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17. (Jahrh-; wirb, »ei! er ftc^ um bie ©inführ»
, ung bet Sitte in baS ®raina berbient machte,unter ben Segrüttbern bet Oper genannt. ©r(fir. u. a. baS ©ranta: ©iafone, 1641. SramSaS,(Jtconi, ©eobalbo, ital. ©ichter, geb. 20. ©ec.1824 gu ©an ®aniele in griaul; ftubirte auf berUnioerfttät $abua u. berfuchte fich mäljrenb feiner©tubieit bereits in brautatifdjen (Speronella) unbItjrifc^eit ifkobuctionen (erfte (Sammlung feiner©ebic^te erfdjien in Beliebig 1853). ©pateroeröffentlidfte er baS ©rama: Eleonora di Toldo,eroberte ftd) jcbodl) erft mit bem Suftfpiel: LePeoorelle smarrite (1857) ben allgemeinen Sei»fall auf ber ital. Bühne. ©iefem felgten in furgen3toif$eiträumeit bie Suftfpiele: II troppo tardi,I Garibaldini, Le mosche Manche, La Eivincita,La statua di carne, La figlia nnica :c. S. ge»mann als (Journalift feine ©pifteitg bttrd) feineBon lebhaftem 3Bi(5e, geiftreidfem, feinem gttmorgewürgten Beiträge, bie er anfangs befonberS fürbie 1860 mit ©hiSlangoni (f. b.) begrünbete ßeit»! : fc^rift: II Lomhardo, fpäter für bie Alleanza
ftfyrieb. ©. ft. an einem Britftleiben 27. Slpril1863 gu SDiailaitb. Socdj»2irroffg.
Ciconia (tat.), ©tord).
i Cicuta L., ipflaitgengatt. aus ber {Jam. berUmhelliferae - Ammineae (Y. 2), mehrjährigefiräuter mit gefieberten ober 3itfammengcfe(3t=ge»fieberten Blättern; Seldjraub füitfgähnig; Blumen»blätter Ber{ehrt»hergförmig mit eingebogeucr öpitge;\ grillt breit=eiförmig, feitlid) gufatnmeitgebrücft,
gweifnotig; fjrüd)td)cn mit 5 faft flachen Sliefen;
I ©häldjen einftriemig; {Jrudfthalter gweitljeilig.
[ Slrteit: C. virosai. (2Bafferfd)ierliitg), mit einemhohlen unb mit Onerfd;eibeiuünben berfehetteit| SBurgelftode, glattem, aufrechtem, ^o^Iem, grün»j liebem u. rijtl)tid)em ©tengel, {ehr großen, brei»fadpgefieberteit SSIättern, Efalblitgelformigen ©olbeuu. »eigen Blütljen; in ©räbeu, ©ümpfett unb angfnjjnfern häufig, ©er SBafferfchierlittg ift eine: ber gefährlidffteit bentfdjen ©iftpflangeit, nament»
j] lieh roirft ber ©eituß beS äBurgclftodeS, ber einenI bdtgelben ÜKilchfaft enthält u. fetlerieähnlich fdjntedt,[ töbtenb. ®aS fd)»ach aromatifche Sraut ift alsHerba Cicutae aquaticae officiuett. Barietüten: beS geraöhttlichen Schierlings finb: C. angusti-
' folia W. <& K. u. C. tenuifolia Froel., Untere; OorgttgSWeife auf ©orftnooren. C. maculata L.,' in SMmerita, foH unferen gefledten ©dperlittg aui SEBirffamleit noch übertreffen. Engter.*
: 6ib (©ib, B. Slrab., b. t. gerr), eigentlich
I ®on Olobrigo ob. 9tup ©iag, ©rafb. Bibar,j! mit ben Beinamen ber ©. (gerr) u. Campeador,
| b. i. Borfümpfer (lat. Eodericus campiductus),!; ift ber in Siebern u. ©agen hochgefeierte Stational»
1 helb ©pattienS, beffen Seben u. ©fjaratter in ben! Oerf^iebeiten Qeiteu attgehörigen Stontangen unb©rgähinngeu ber ©panier aitd; in betriebener\ SBeife erfdjeint, roie beim and) baS BolfSlieb ben
j gelben mit manchen ihm frembeit 3ügen auSge»
j ftattet, and) feine ©tjaten u. ©rlebniffe romanhaft
| auSgejchmiidt hat. Dtach ben älteften, im 16.(Jahrh.
i «ufgegeidjneteit Otoutaiigeit, beten (Jufialt am
| meiften Ser»anbt]'dfaft mit beit urfprünglicheu,
( berloren gegangenen haben muß, ift ber ©. ber
| ©oljn eines SJfüllerS, ob. ein Baftarb, bott ©iego
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Saitteg mit einem Baueritmäbcheit gegeugt, tropigu. fühlt, fclbft bem ftönig gegenüber, bem erals Bafall gu bienen ft^ »eigert. «Spätere 9to»tttangen, »eiche ben 5tachrid)tcn ber S^voniftenfnh anfchließen, machen beit ®. gu einem treuenSafalten u. ©iener beS fföttigS, beffen Sefehleiter ohne Stnftanb fjolge leiftetc, fo baß er felbftbie eigenen ©ödjter ihm befaßten ©icnertt beSÄönigS gur ©h e gi&t, bafür aber auch feinen Solptitt ber fchließlidjen Serbinbmtg mit töitiglichentSlute finbet; no^ mtterthäniger erfefjeint er iuben jüngften 3tomangen, tnel^e Bon feiner rauhenfh'iegernatur nichts tbiffen, fottbern ihn als fdfinieg»fattten gofcabalier, »eldhent bie ©unft feines Stö»ttigS baS §öd)jie ift, barftellen. flEöitchif^e ©in»fliiffe umtleibeit ben gelben in biefer fpätereit 3 c ilmit einem geiligenfd;eitt tt. oerflechten itt bie @r»jäljfttng feiner ©hateit legenbenartige 3äge. fjn»beß mar eS ber neueren 3 e 'i borbehalten, auSbiefem Sagenhaften baS ®h a tfäd;lid)e über Sebentt. SStefett bicfcS gelben auSgitfdhciben, bau! benIritifdjeit fjorfchungeit ©ogijS: Kecherches surrhistohe politique et littoraire do l’Espagnependant lo moyen-äge, Sepb. 1849, tt. ber 58e»ltitfsuiig neu aufgefunbener, ltaheäu gleichseitigerarabifdjer Ouelleit. ©er gelb Efiobrigo, 9tup ©iaS(Dtoberi^, ©iegoS ©ohn) ift banati) ber ©ohneines cajlilifd)cit ©bellt (Eico ome), u. gtbar mahr»fcheinlich auS ber g-amilie Saitt ©alboS, um bie'hätte beS 11. fyalp'h- geboren, tt. »irb urhittb»üd; juerft in einem auS ber 3 e 'l fyerbiitaitbs I.0011 Seon ftamineuben ©iptom genannt (1064).©er ©oßn biefeS fföiügS, ©and;o II. bou ©ajti»liett, übertrug bent bereits bnrd) feine SBaffett»traten befanut geworbenen ©oit SJtobrigo baSföttiglidie Sanner, foroie ben Sefehl über feingeer 1067 unb hatte ihm 1068 ben ©ieg überfeilten Sruber SllfoitS YI. bon Seon, ber infolgebeffen 311 bem maurifchen fböttig 0011 ©olebofliehen mußte, 51t baitfen. iJtadfbem ©aitdjo bor3amora, bent ©rbt^eil feiner ©c£)»efter, untermeuchelmörberifcher ganb gefallen, s»attg ©onfliobrigo, nun fd)on mit bem Seiitanteit ©atttpe»abor geehrt, ben bon ben ©aftiliern tt. Seottefenans bem ©pil gurUdgerufenen Äöttig SllfonS, erft31t fch»öreit, baß er feinen Slittljeil an ber @r*morbung beS SruberS gehabt, 30g ftch aber ba*mit beit aKerbittgS noch fo fel)r suriidgehalteueugaß beS ÄöttigS gu, baß er ihm, beS SampeaborSSrnt noch bebiirftig, fogar feine dichte fjimetta, bie©ocf)ter beS ©rafen bott Obiebo lt. gergogS bouSlfturieit, ©iegoS, gur 5>-'an gab. ©rft nad) neun(Jahren, mit 1081, gelang eS beit Steibcrn SIo»brigoS, ben fiottig bapin 31t bringen, baß er ©oitSiobrigo nerbauute, »eldjer fich nun itad; ©aragoffabegab, 31t ben ntaitrifdfett jböttigeit aus bem©tamnteber 33eni gilb, bie er in ihren Sümpfen gegen•Diaureit tt. ©hrifteit fo fräftig uuterftühte, baß fteihm bie S3eittatneit S. (b. i. gerr) u. ©1 ©aghijet(b. i. ©prantt) gaben. 1087, nad^betit Sllfon»bon beit hfaurett bei SBabajog gefchlagcit worben,rief er ben S. gttriid, Berbaitnte ben bei ihmSBerleumbeteit aber halb barauf toieber tt. beraubteihn fogar feines ißermögeuS. SJoit ltittt ab hatteber ©. nur feilten ißorthei! im Singe tt. biente halbben SKaurcn, halb bem Söitig, wenn berfelbe feiner