Das parlamentarische Regime.
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seinerseits das Ministerpräsidium nicht weiter führenmöchte, wenn er die Weitersührung um den Preis einespolitischen Bruches mit mir erkaufen sollte, das volleVertrauen habe ich zu ihm, dies habe ich zu wenigenanderen Leuten (Heiterkeit) — außerhalb des jetzigenMinisteriums, meine Herren (erneute Heiterkeit) — ichglaubte, es handle sich um Vervollständigung von außer-halb her.
Nehmen Sie also an, Seine Majestät hätten einenneuen Ministerpräsidenten von außen her ernannt, ichwüßte nicht, wer das aus denjenigen Kreisen, mit denenich überhaupt bisher habe enger zusammenleben können,sein sollte , es müßte notwendig ein mehr oder wenigerFremder sein, und dann war ich nicht sicher, wie dieDinge weiter geführt worden wären. Nehmen Sie ein-mal an, daß in dieser Periode, in der ich zu den Ge-schäften zurückkehrte, eins von den bisherigen Mitgliederndes Ministeriums ausgeschieden wäre — der Minister derlandwirtschaftlichen Angelegenheiten (v. Selchow) hat esaus Gesundheitsrücksichten gethan — nehmen Sie an, daßjemand aus politischen Rücksichten, die man einem an-deren vielleicht doch immer untergeschoben haben würde,ausschiede, so würde es immer den Anschein gehabt haben,als ob dieses Ausscheiden eine Zensur des Verhaltensder königlichen Regierung und der darin bleibenden übri-gen Kollegen enthielte, — gewissermaßen ein Protest sei,mit Abreise, mit dem Ausscheiden verbunden. Lag nichtin solchem stummem Protest entweder ein Zeugnis gegendie zurückbleibenden Kollegen oder ein Symptom für dieganz unberechtigte Voraussetzung, daß Seine Majestät inBezug auf gewisse Regierungsmaßregeln anderen Sinnesgeworden sei? Beides könnte man annehmen, je nach-