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Die Landtagssession 1871—1872.
Anhänglichkeit an einen nicht mehr regierenden Fürstenund dessen Sache schon entsagt hätte, seine politischeHaltung steht an sich mit der Annahme, zu der vielegeneigt sein möchten: daß sein Herz noch heute an jenemMonarchen hängt, nicht notwendig im Widerspruch. DerHerr Abgeordnete beteiligt sich viel an den Debatten,aber das Oel seiner Worte ist nicht von der Sorte, dieWunden heilt, sondern von der, die Flammen nährt,Flammen des Zornes. Ich habe selten gehört, daß derHerr Abgeordnete zu überreden oder zu versöhnen bemühtwar, vielleicht gegen seinen Willen, oder ich will michobjektiver ausdrücken, seine Reden waren selten geeignet,zur Versöhnung zu führen, wohl aber häufig von derBeschaffenheit, daß, wenn sie außerhalb dieser Räumebekannt werden, sie einen beunruhigenden und befremdlichenEindruck auf die Gemüter weniger urteilsfähiger Leutemachen können, sie können den Eindruck machen, als obhier auch von der Regierung des Königs aus dem HauseHohenzollern Dinge bestritten und bekämpft würden, dieganz selbstverständlich sind. Sie werden mir alle Rechtgeben, daß wir mitunter darüber erstaunt sind, daß derHerr Abgeordnete eine zweifellose, bis zur Gemeinplätzigkeitzweifellose Wahrheit ganz besonders energisch betont, alsmüsse er, und nur er, dafür eintreten, und als ob alleübrigen, namentlich die gegnerische Partei und die Re-gierung, sie bestritten. Es mag das eine Gewohnheitsein (Heiterkeit); außerhalb des Hauses, im Volke, machtes aber den Eindruck, als wenn so ruchlose Leute in derRegierung unseres Königs säßen, daß sie ganz natürlicheund ganz zweifellose Dinge bestritten, als wenn hierwirklich eine Regierung säße, die den heidnischen Staatanstrebe. Hier liegt ein Gesetz vor mit der Unterschrift