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Die Landtagssession 1871—1872.
entledigen, wie sie das Vertrauen, das auf diese Weiseund durch diese Vorstellungen gewonnen wird, nachherhier benutzen und sich dennoch als Vertreter von Wäh-lern gerieren, die auf diese Weise gewonnen werden; —„Als Ihr den geistlichen Rat, Geistlichen Müller zuEurem Vertreter im Reichstage erwähltet, habt Ihr dasgethan in der Ueberzeugung, daß er die Rechte des katho-lischen Volkes und der heiligen Kirche männlich verteidigenwerde. Und Ihr habt Euch nicht getäuscht, denn er hatseine Pflicht vollkommen erfüllt. Dennoch war es geradedies, was den Haß der Gegner der Kirche noch mehr ver-größerte, und daher stimmte man unter der Ausrede, alswenn die Geistlichen ungesetzlich sich für den GeistlichenMüller verwandt hätten, im Reichstage dafür, daß seineWahl ungültig sein soll. Ihr wißt am besten, wie falschdiese Ansicht war, und auf welche Weise man sich vordemund jetzt noch bemüht, daß gegen den Willen des Volksder Herzog von Ratibor erwählt werde. Aber es ist Euchauch bekannt, daß es jetzt mehr als irgend vordem nötigist, daß wir furchtlose Katholiken in den Reichstag schicken,um soviel als möglich die katholische Fraktion,"so wird sie hier ausdrücklich in dem Wahlausschreibengenannt —
„das ist die Gemeinschaft im Reichstage, und die Seitejener treuen Söhne unserer Kirche zu stützen und zu stär-ken, deren löbliche Kämpfe und Vorgehen für die katho-lischen Rechte bisher die Bewunderung sogar der ganzenkatholischen Welt auf sich gezogen haben, und welche unsergeliebtester heiliger Vater in Rom sehr' mit Recht alstapfere Glaubensgenossen gelobt hat.
Brüder Katholiken!"
Man wendet sich an keinen Evangelischen! —
„Ihr habt gehört und gelesen, daß man fortan in denSchulen unsere geliebten Kinder, die im Alter unser Trost