Die ultramontane Wahlagitation.
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Hänger dieser Partei erfreut, und welches augenblicklichfür diese Partei rekrutiert, ein Wahlerlaß, der unterzeich-net ist: Breslau, den 19. Januar 1872, es sind auchnicht unbekannte Leute, die ihn unterschrieben haben, dasteht Graf Chamarro, Graf Ballestrem, Graf Lazr, Henkel,Herr Porsch, vr. Rosenthal.
Ich glaube, daß keiner der Unterzeichner von seitender Fraktion des Zentrums hier verleugnet werden wird.Wie motivieren nun diese Herren die Wahl, die sie er-streben? Etwa mit den drei Punkten, die der Herr Abg.v. Mallinckrodt vorhin entwickelte, mit der Schlitzung desRechts, mit dem Eintritt für die nationale Sache, nurnicht gerade so, wie sie augenblicklich ist, wie sie augen-blicklich allein bestehen kann, aber doch mit irgend einerBefürwortung für das Deutsche Reich? Nein! Sie mo-tivieren sie ausschließlich vom konfessionellen Standpunkte.Der Eingang des Aktenstückes lautet:
„Gelobt sei Jesus Christus!"
Ich verlese diese Worte ausdrücklich, damit Sie ausdem Texte erkennen, zu welchen Entstellungen der Nameunseres Heilandes gemißbraucht wird. (Lebhaftes Bravo!Hört! Hört!) Er lautet ferner:
„Geliebte Brüder und Glaubensgenossen des Pleß-Rybniker Kreises," —
sie wenden sich nicht an die Provinz, sondern an ihrereligiösen Glaubensgenossen; —
„als Ihr den Geistlichen Rat" —
Ich füge hinzu, daß der Wahlerlaß oder das Wahl-zirkular aus dem Polnischen in das Deutsche übersetztist, daß er also an Leute gerichtet ist, die kein Deutschverstehen und die sich nicht vergewissern können, wie diehier deutschsprechenden Herren sich später ihres Mandats