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6 (1888) Der Kulturkampf : 1871 - 1873
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. Die Ultramontanen und der preußische Staat. gz

nisse von Sr. Heiligkeit dem Papste, die Zeugnisse derBischöfe haben uns darüber Vorgelegen, daß man mituns zufrieden sei; wir hatten gehofft- daß diese Zufrieden-heit sich einigermaßen bei dem Einfluß auf den gemeinenMann, wie er auf der Kanzel und im Beichtstuhl geübtwird, zeigen und erkennbar machen würde, und wie ichsah, daß doch mehr das Gegenteil der Fall war, wie ichsah, daß man auf der einen Seite die preußischen Ein-richtungen für das Reich verlangte, auf der andern Seitesie.dem gemeinsamen Manne nicht in einem ganz gün-stigen Lichte darstellte, da bin ich zweifelhaft gewordenund einen Schritt zurückgetreten. Wie ich ferner gefundenhabe, daß die Fraktion, von der ich sprach, im Reichs-tage bereitwillig sich Momente aneiguete, deren fort-währender prinzipieller von mir und von mehreren Seitenin seinen Motiven ja nicht angefochtener Widerspruchgegen den preußischen Staat und gegen das Deutsche Reichnotorisch war, und sich aus diesen Elementen verstärkte,Protestanten, die nichts mit dieser Partei gemein hatten,als die Feindschaft gegen das Deutsche Reich und Preußen,in ihre Mitte aufnahm, daß sie Billigung und Aner-kennung fand bei allen den Parteien, die, sei es vomnationalen, sei es vom revolutionären Standpunkt aus,gegen den Staat feindlich gesinnt sind eine Gemein-schaft, die die Herren vielleicht im Prinzip zurückweisen,die sie aber doch, sei es wider ihren Willen, auf demWege, den sie gingen, fanden da bin ich mir immerklarer in der Besorgnis geworden, daß wir durch diesePartei zu der bedauerlichen Situation kommen würden,in der wir uns befinden.

Der Herr Redner hat, so lange ich gegenwärtig bin,vorzugsweise die Aufhebung der katholischen Abteilung

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