Den Märzrebellen keine Amnestie.
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parlamentarische Debatte, nicht durch Majoritäten vonelf Stimmeir eine Entscheidung erfolgen können; überkurz oder lang muß der Gott, der die Schlachten lenkt,die eisernen Würfel der Entscheidung darüber werfen.(Beifall auf der Linken.) Es freut mich, meine Herren,daß Sie die Wahrheit meiner Worte anerkennen undlins wenigstens wird dabei die Ueberzeugnng bleiben,daß wir in einem Kampfe gestritten habeil, dessen Preisvon dem irdischen Erfolge unabhängig ist. (Beifall.)Der Soldat faßt es nicht, daß er einen und denselbenAufrührer mehrmals gefangen nehmen muß, daß der-selbe sich ihm immer wieder von neuem gegenüberstellenwird; ich fürchte also, er wird weniger Gefangene machen,und die weinerliche Sentimentalität unsres Jahrhunderts,welche in jedem fanatischen Rebellen, in jedem gedungenenBarrikadenkämpfer einen Märtyrer findet, wird mehrBlutvergießen herbeisühren, als eine strenge und ent-schlossene Gerechtigkeit, wenn sie von Anfang an geübtworden wäre, hätte thnn können.
Der Äbg. Jmmermann wendete sich gegen die Aufstellungzweier Prinzipien in der vorangegangenen Rede. Er kenne nurein Prinzip, nämlich das konstitutionelle, in welchem zwei Gewalten,das Volk und die Krone, gleichberechtigt nebeneinander wirkenFaktisch berichtigend bemerkte Abg. v. Bismarck:
Der geehrte Redner, der soeben gesprochen, hatmich nicht verstanden. Ich habe einen Gegensatz an-gedeutet, in dem das konstitutionelle System entschiedenauf meiner Seite liegt, den Gegensatz zwischen Recht lindRevolution. Die konstitutionelle Monarchie liegt fürunsre Verhältnisse gerade in dein Begriffe des Rechtsmitten inne. Es ist ein weit verbreitetes Vorurteil, daßein konstitutioneller König kein König von Gottes Gnadensein könne. Ich bin der Meinung, er ist es gerade recht!