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1 (1885) Der Abgeordnete von Bismarck-Schönhausen : 1847 - 1852
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Den Märzrebellen keine Amnestie.

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politische Gegner stimme ich wider den Antrag, sondernans Gründen, welche ich näher entwickeln werde. Wirleben in Zeiten, wo ein jeder sehr bald in den Fallkommen kann, eine versöhnliche Beurteilung in Anspruchzu nehmen. — Die Gründe, welche mich bei dieserFrage leiten, sind folgende: Die Begnadigung oder dieAmnestie, oder welchen anderen Euphemismus Sie an-wenden wollen, ist ein Recht der Krone, dessen Wesengerade in freier oder freiwilliger Ausübung besteht,wenn es überhaupt ein Recht bleiben soll. Forderte dieMajorität dieser Versammlung in diesem Augenblickedie Amnestie von der Krone, so würde es wenig mehrals die Erfüllung einer vorläufigen Bedingung sein,wenn die Krone darauf einginge. Das Stellen dieserBedingung wurde sogar von dem Redner, der zuletztvor mir zur Sache, nicht zur Geschäftsordnung sprach,mit einer Drohung unterstützt, welche seltsam mit derübrigen im ganzen auf Rührung berechneten Rede kon-trastierte; eS wurde Bezug genommen ans die Aufregung,welche in den Provinzen herrschen soll, nachdem gestern,als man vom Belagerungszustände sprach, von derselbenSeite Aufregung abgelengnet und gesagt wurde, daß einesolche Aufregung weder hier noch sonstwo vorhandenwäre. — Der zweite Grund, welcher mich bestimmt, michgegen die Amnestie auszusprechen, ist der, daß durch diewiederholten Amnestien das Nechtsbewußtsein im Volkeans das tiefste erschüttert wird. In welchem Gradedies selbst bei den gebildetsten Ständen bereits der Fallsei, haben die Reden zweier Abgeordneten vor mir hin-reichend bewiesen, indem der eine die Vorgänge nachdem 18 . März v. I. so ins Auge faßte, als sei dieObrigkeit von dem, was er Volk nennt, amnestiert wor-