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1 (1885) Der Abgeordnete von Bismarck-Schönhausen : 1847 - 1852
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26 Der Abiz. v. Bismarck-Schönhausen 18471852. ^

verstand, als zu schlecht für seinen Umgang bezeichnete, ^zu seinen Vorgesetzten Beamten, selbst zu Ministern haben tmöchte, wenn er es nicht braucht. Der geehrte Redner ^sprach die Ueberzeugnng aus, daß die Inden, seien sieauch jetzt was sie wollten, sich ändern könnten undwürden, und führte zum Beweise dessen an, was sie jfrüher gewesen seien. Darauf muß ich erwidern, daßwir es nicht mit den Makkabäern der Vorzeit, noch mit ^den Juden der Zukunft zu thun haben, sondern mitden Juden der Gegenwart, wie sie jetzt sind. Darüber,

wie sie jetzt sind, will ich mir in Pansch und Bogen U

kein Urteil erlauben. Ich gestehe zu, daß in Berlin

und überhaupt in größeren Städten die Judenschaft fast i

durchaus aus achtungswerten Leuten besteht; ich gebe xzu, daß solche auch aus dem Lande nicht bloß zu den h

Ausnahmen gehören, obgleich ich sagen muß, daß der ^

entgegengesetzte Fall vorkommt. Wir haben von der s >

Mildthätigkeit der Juden zur Unterstützung ihrer Sache s-s

gehört. Nun, Beispiel gegen Beispiel ich will ein i

andres geben! Ich will ein Beispiel geben, in welchemeine ganze Geschichte der Verhältnisse zwischen Juden s ^und Christen liegt. Ich kenne eine Gegend, wo die s

jüdische Bevölkerung auf dem Lande zahlreich ist, wo ^ Z

es Bauern gibt, die nichts ihr Eigentum nennen auf t vs

ihrem ganzen Grundstücke; von dem Bette bis zur Ofen- ^

gabel gehört alles Mobiliar dem Juden, das Vieh im l

Stalle gehört dem Juden, und der Bauer bezahlt für s U

jedes Einzelne seine tägliche Miete; das Korn auf dem UI

Felde und in der Scheune gehört dem Juden, und derJude verkauft dem Bauern das Brot-, Saat- und z 'Mutterkorn metzenweis. Von einem ähnlichen christlichen Uz;Wucher habe ich wenigstens in meiner Praxis noch nie hH