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13. Aller der Anfzunehmenden.
Das Normaljahr sei das vollendete achtzehnte, aber ohnePedanterie.
14. Behänd lungsm eise der Jünglinge.
Es ist merkwürdig, daß die Provinzial-Lehrer-Konferenzenauf dieses Kapitel gekommen sind; sie müssen Erfahrungen ge-wisser Art gemacht haben. Ihre Wünsche sind gerecht. Ichhabe eben schon davon gesprochen. Aber inan meine nicht, daßden Seminaristen Studenten-Freiheit gezieme. Nichts macht sichdurch bloße Vorschriften, Gesetze und Kontrolle; alles macht sichdurch Geist. Aber man hat sich auch nicht vor liberalem Ge-schrei zu fürchten! Ein genreines Beispiel: Ein Seminardirektorhat in die Vorschriften über die äußere Haltung in dein Gebäudedas Verbot, den Fußboden der Zimmer zu bespucken, ausgenommen.Darüber haben Draußenstehende großes Geschrei erhoben. Wieaber, ineine Herren, wenn die Zöglinge diese unerträgliche Sittemitbringen und ausüben, wie dann? — Für Ordnung, Sittelind Anstand muß doch gesorgt werden. Wie weit die Vor-schriften darüber zu gehen haben, richtet sich nach den zuOrdnung, Sitte und Anstand zu erziehenden Leuten. Ich ver-sichere Sie, ich habe mich in meinem Seminarleben noch zu ganzandern Anempfehlungen hergeben müssen.-
15. Jeugnisse der Reife.
Die Lehrer verlangen den Wegfall der Zeugnisnummer.Nichts ist pädagogischer, als das. Ich liebe zwar auch unver-hohlene Wahrhaftigkeit und gerecht-strenges Urteil; aber dieMenschen lassen sich mit Gerechtigkeit nicht nach Nummern klassi-fizieren- Der Inhalt der Prädikate — nicht bloß: gut, mittel-mäßig, gering — kläre den Leser des Zeugnisses über die Quali-fikation des Inhabers in allen wesentlichen Einzelheiten ans!
16. Anstellung der Entlassenen.
Haben wir erst der tüchtigeren Lehrer mehr; sind die ver-einzelten Konfessionsschulen in größeren Gemeinden und Städtenzu einer Gemeindeschule zusammengezogen; spendet die Staatskassemehr Mittel für den öffentlichen Unterricht als bisher: so wird