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eine Stiftung zn seinen: Gedächtnis, nach seinen Grundsätzenund Absichten, lebt unter uns. Die Idee, eine Armenanstalt aufdem Lande zu errichten, in welcher die Kinder neben natur-gemäßer, geistiger Ausbildung Anleitung zu häuslichen, industriellenund besonders landwirtschaftlichen Geschäften erhielten, war seineLieblingsidee. Sie ist durch die Mißgunst der Umstände nichtzustande gekommen. Rufen wir, deutsche Lehrer und Erzieher,sie ins Leben! Es ist sein wirksamstes Denkmal. Auf Unter-stützung diesseits und jenseits des Ozeans dürfen wir mitSicherheit rechnen. Der Name des unsterblichen Mannes, dendie Stiftung, welche eine Muster anstatt für Waisener-ziehung zu werden berufen ist, an der Stirne tragen wird,Heinrich Pestalozzi — das dankbare Vaterland HeinrichPestalozzi — ist ein Mahnruf zur Teilnahme für alle, derenHerz für die Armen, die Unglücklichen, das Volk schlägt. Pesta-lozzi war auch darin ein Vorläufer seines Volkes. Die Ge-danken, die er in dieser Beziehung in „Lienhard und Gertrud"niedergelegt hat, fangen jetzt an Wahrheit zu werden. Allent-halben regen sich Vereine zur Verbesserung der Zustände derarbeitenden Klassen. Pestalozzi trug sie in seinem Geiste herum,atmete, lebte für sie.
Das erste, zu seinen: Gedächtnis gefeierte Jubelfest wirdnicht das letzte sein. Nach 100 Jahren wird inan es abermalsfeiern. Möchte man dann auch unsere Namen unter denennennen, welche zur Ausbreitung des Geistes Pestalozzis, desGeistes der wahren Pädagogik, beigetragen haben! Und wennauch nicht — wenn wir nur in seinen: Geiste wirkten! KlugeLeute hießen ihn einen Träumer, einen Schwärmer, einen Narren,und wandten den Spruch auf ihn an: „Er will andern helfenund kann sich selber nicht helfen!" Möchte ein jeder von unsein solcher Narr sein!