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welche die eine und gleiche ist für alle Kinder auf dem ganzenErdenrund, welche jedes spätere Eindringen in die Wissenschaftenwie jedes energische Auftreten im Leben vorbereitet.
Dieses sind die Grundgedanken und Tendenzen Pestalozzis.Die weitere Ausführung der Sache, besonders der speziellerenGrundsätze der Elementarmethode gehört nicht hierher. Man findetsie in den Pestalozzischen Schriften selbst, besonders in: „Wie Ger-trud ihre Kinder lehrt," in seinem „Schwanengesang", in der„Wochenschrift für Menschenbildnng" und in den nach seinenGrundsätzen bearbeiteten Schriften über Didaktik und Methodik.Ich wiederhole es: Wer den Geist der wahren Pädagogikeinatmen will, er muß sich zu den Schriften Pestalozzis wenden. Nichtbloß für den jungen, angehenden, sondern auch für den alten Lehrerbieten sie unerschöpfliche Schätze. Was wir in ähnlicher Art vonSalzmann, C. A. Zeller u. a. besitzen, es sind sehr schätzbareSachen; aber mit Pestalozzi ist nichts zu vergleichen.
Ehe ich weiter gehe, muß ich noch etwas darüber sagen, daßer außer Sprache, Form und Zahl keine Elementar-, d. h. keinedas Wesen der Menschennatur in ihrem Fundament ergreifendenUnterrichtsgegenstände kennt. Wo bleibt denn die Religion?könnte jemand fragen. Obgleich dieser Einwand schon durch das,was ich oben über die Stellung und die Wirksamkeit der Mutternach Pestalozzis hoher Auffassungsweise gesagt habe, widerlegtist, so will ich doch dieses noch besonders sagen: Pestalozzi lebteder Überzeugung, daß die Religiosität weit weniger durch Unter-richt, als durch Leben und Beispiel religiöser Menschen entzündetwerden könne; der Religionsunterricht sei im Kampfe mitirreligiösen Zuständen des Familien- und öffentlichen Lebens einohnmächtiger Faktor, das Wort wirke nur da, wo es lebendigeWahrheiten, Anschauungen und Thatsachen verdeutliche, derReligionsunterricht aber, wie er gäng und gäbe ist, mit seinerfrühzeitigen Katechismnslehre, mit seinen mirakulösen Geschichten,welche als Inhalt der Religion und notwendige Glaubenswahr-heiten aufgestellt würden u. s. w., widerspreche jeder vernünftigenPädagogik in solchem Grade, daß nur der eigentliche Feind derwahren Religiosität ihn billigen könne. Durch diese Ansicht hat