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anonym, aber aus dem Grunde, um die Absichten dieser Ver-öffentlichung zu sichern. Ob und wiefern ich dieselben erreichthabe, ist hier gleichgiltig. Da ich keine Ursache habe, mich zuden öffentlich ausgesprochenen Ansichten nicht auch öffentlich zubekennen, und da ich glaube, daß diese Art der Volkspädagogiksich weiter verbreiten wird, so nehme ich keinen Anstand, dienur hier am Orte verbreitete kleine Broschüre nachfolgend durchden Druck meinen Lesern vorzulegen. Einiges darin ist vonlokalem, vorübergehendem Interesse.
Die Hauptsache aber berührt Grundsätze und Lebensansichten,denen ich einen bleibenden Wert zuschreibe, so daß ich nur wün-schen kann, daß sie sich weiter und weiter verbreiten möchten.
Noch kann ich mich nicht enthalten, am Schluffe dieses Vor-wortes zu bemerken, was auch aufmerksamen Lesern nicht ent-gangen sein wird, daß diese neue Art der Pädagogik mit denletzten und höchsten Bestrebungen Pestalozzis in der genauestenVerbindung steht. Sie gerade hatten dieselbe Tendenz, dasselbeZiel: Verbesserung der Lagen und Zustände des Volkes. Nurder Unterschied liegt hier vor, daß Pestalozzi dieselbe durchhäusliche und Schulerziehung anstrebte, während wir die Sacheselbst jetzt im Leben der Erwachsenen angreifen. Seine Gedankenwaren auf die Erziehung des Individuums gerichtet; er warntan mehr als einer Stelle seiner Werke vor der kollektiven odersozialen Erziehung. Diese Richtung war ohne Zweifel teils eineFolge der wahrgenommenen Entsittlichung und Verwilderung desLebens des Volkes seiner Zeit, teils ein Resultat des Ergriffen-seins von der tiefen Bedeutung des Einflusses der Wohnstubeund der Schule, der nie übersehen werden darf, weil er in derThat für alle Zeiten den Hauptfaktor aller wahren, wurzelhafteuErziehung bildet, indem die öffentlichen Tugenden des Menschendurch das Haus und die Schule begründet werden müssen. Ebendarum wird auch die jetzt sich entwickelnde Volkspädagogik biszu diesen Grundverhältnissen der Erziehung vorzudringen haben,indem alles andere ohne sie des eigentlichen Fundamentes ent-behrt. Mit andern Worten: die Volkspädagogik muß auf Pesta -lozzi zurückkommen, sich an ihn anschließen, seine Ansichten undVorschläge adoptieren und weiter ausbildeu. In solcher