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du thun willst. Hast du einen Lehrer, mm so mache ihn glücklichund erhöhe die Kraft seines Kopfes, die Stärke seines Gemüts,die Dauerhaftigkeit seiner Gesundheit! Er hat sich einen mühe-vollen Beruf frei gewählt, du hast ihn (den Mann) frei gewählt.Wie er stets zu Aufopferungen geneigt sein muß, so du.
„Der kann sich manchen Wunsch gewähren,
Der Welt, sich selbst und seinem Willen lebt:
Allein, wer andre wohl zu leiten strebt,
Muß fähig sein, viel zu entbehren."
Du aber, der du das unendliche Glück gehabt hast, einesolche Gattin zu finden, eine echte, wahre, edle Lehrerfrau, wasdenkst du, was willst du thuu? Du vergissest nie, daß deineFreundin „zum zarten, leichtverletzlichen Geschlecht gehört"; daßwie der Mann Schmerzen hat, sie nur einen Schmerz, undso auch nur ein Glück, die Liebe, hat; du hältst sie wie deinenAugapfel, sie ist dem Diamaut, dein Tempel, deine Perle, dukeimst kein höheres Glück, als sie zu beglücken, ihr dankbar zusein für ihre Treue, ihr herrliches Streben, und du denkst mitjene»: alten Kirchenvater:
„Hauses-Sonne,
Mannes-Wonne;
Ehronkrone,
Gott denkt dein vor seinem Throne!"