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Lehrer zu sein; denn er ist nicht mehr ganz Lehrer, sondern einSchuldenmacher. Außerdem gilt ganz allgemein der Satz: diematerielle Freiheit ist die erste, notwendigste Stuse derwahren Freiheit.
Der Lehrer wirkt außer dem Familienkreise, außerhalb desHauses, die Stätte seines Wirkens ist die Schule. Auf sie be-zieht er, — wie gesagt — all sein Denken und Thun, sie be-gleitet ihn in den Familienkreis. EL giebt zwar welche, die mitdem Verlassen der Schule die Schule vergessen; der wahre Lehrerwird es nicht können. Nach ihren Anforderungen richtet sichsein Privatfleiß, sein Studium. Was ihm gelingt, er freut sichdessen zu Hans bei den Seinigen; was ihn: mißlingt, es furchtihm dort noch die Stirne. Und die Gattin?
Sie nimmt drittens an dem Berufe und Wirken ihresGatten den lebhaftesten Anteil.
Die wahre Ehe ist auf Übereinstimmung der Charaktere undRichtungen, auf die Harmonie der Seelen gegründet. Ohne sieist kein eheliches Glück denkbar. Was daS Herz des einen bewegt,trifft das Herz des andern. Wo das nicht ist, da ist auch keineLiebe. Wie? und du Lehrerfrau, die du einen Mann hast, diedu das Glück hast, einen Mann zu besitzen, der ganz Lehrer ist*,der nichts Höheres kennt, als sich den: Lehrerberns ganz zuwidmen, der in den Interessen seines Standes ganz ausgeht, da-für schwärint: du wolltest nicht mit lebendigster Teilnahine dasDichten und Trachten deines edeli: Mannes verfolgen, nicht gerndir seine Freudei: und Bekümmernisse mitteilen lasse::, sondern inGleichgültigkeit dagegei: verharren und damit den Grund legenzur Gleichgültigkeit ii: der Ehe, zu Zwietracht und Haß, duböses, garstiges, unverständiges Weib! —
Der Lehrer fördert die Bildung. Es ist eii: vieldeutiges,unbestimmtes Wort; aber hierher gehört es. Denken Sie, meineGeehrtesten, bei ihn: auch an äußeres, ich habe nichts dagegei:;
* In dem Grade, als man in dem Objektiven aufgeht, ist man selbstglücklich — und ein Glück ist es, einem solchen nahezustehen. „Wer sichselbst verliert, gewinnt sich."