liüi Bis zum Kriege mit Oesterreich. 1866-18t>6.
wenn der Herr Abgeordnete Reichenheim nicht den Ber-öffentlichungen vorgegriffen hätte, indem er meine An-erkennung seiner Wirksamkeit zu früh eskomptierte, umdaraus für seine Tendenzen Kapital zu machen. Eswird mich das in Zukunft in Anerkennungen ihm gegen-über vorsichtiger machen, und ich halte auch diejenigenzurück, die ich etwa noch aussprechen könnte. (Heiterkeit.)
Wenn der Herr Abgeordnete sagt, daß ihn dasWort „größtenteils" chokiert habe, so glaube ich, daßich die Berechtigung dieses Wortes vollständig nachge-wiesen habe, ich habe gesagt, daß ich den größten Teildieser Beschwerden, gesetzlich und an gewendetauf die Fabrik Reichenheim, für unbegründethalte. Ich habe zugleich hiuzugefügt, daß einige dieserBeschwerden von der Natur sind, daß sie sich der Be-urteilung der Kommission entziehen. Ich kann also nichtwissen, ob die Klagen z. B. über Härten in der Ent-lassung, über die Schwierigkeit, bei andern FabrikantenUnterkommen zu finden, wenn mau von dem einen ent-lassen ist, begründet sind; denn die Kommission vermagdies nicht zu ermitteln. Wenn der Abgeordnete daraufaufmerksam macht, daß die Arbeiter die Petition nichtselbst verfaßt haben können, so ist auch mir das auf denersten Blick nicht entgangen. Eben deshalb hielt ich esfür wichtig, die Leute selbst zu hören, und hielt es fürnotwendig, daß Se. Majestät nicht unter dein Eindruckder von den Arbeitern nicht geschriebenen, sondernder von den Arbeitern gesprochenen Worte urteile.
Der Herr Abgeordnete hat ans die Ersparnisse derArbeiter verwiesen. Es würde überhaupt zu weit führen,in die ganze Detailuntersuchung einzugehen. Wenn dieAkten hier wären, würde ich Ihnen zeigen, daß sie dicker